Der größte Waffelofen der Welt

Fünf Lagen zarter Waffeln, gefüllt mit vier Schichten feinster Haselnuss-Kakaocreme: Die Manner Schnitte in der rosa Verpackung mit dem Stephansdom ist ein Wiener Klassiker, der erstmals 1898 produziert wurde. Im Stammhaus im 17. Bezirk produziert sie seit 2008 der größte Waffelofen der Welt mit einem Output von 200.000 Packungen pro Schicht. Dessen heiße Abluft wird klimafreundlich für Heißwasser und Fernwärme in der Manufaktur und der Nachbarschaft genutzt.

Manner-Shop, Stephansplatz 7, Rotenturmstraße, 1010 Wien, www.manner.com

Wiener Gastronomie – Tipps für jeden Apettit

Ein luxuriöses Grill-Restaurant, eine neue Weinbar und ein Genuss-Fiaker gehören zu den neuen kulinarischen Angeboten in Wien. Der deutsche Starkoch Juan Amador hat Mitte März 2017 in Wien sein zweites Restaurant eröffnet. Kitch Grill & Bar by Juan Amador im 1. Bezirk ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein luxuriöses Grill-Restaurant mit Fokus auf hochwertigen Fleischgerichten. Vor einem Jahr hatte Amador im 19. Bezirk mit Amador’s Wirtshaus & Greißlerei sein erstes Restaurant in Wien aufgesperrt, das vom Guide Michelin bereits 2017 mit 2 Sternen bewertet wurde.

Eine neue Wiener Gourmet-Adresse gibt es im 3. Bezirk, für die sich zwei Gastro-Profis zusammengefunden haben. Der Wiener Spitzenkoch Peter Zinter und Robert Brandhofer, Betreiber des Pub Klemo, offerieren mit Heunisch & Erben ambitionierte Restaurantküche und eine Weinbar mit entspannter Atmosphäre. Für das neue Roots im 5. Bezirk haben sich ebenfalls drei Brancheninsider gefunden, die zuvor im mit einem Michelin-Stern dekorierten Restaurant Konstantin Filippou werkten. Im kleinen, hübschen Lokal wird ausgezeichnete Küche mit starkem Regionalbezug serviert: Der Salat kommt vom Wiener Gärtner, das Gemüse vom eigenen Bauernhof, auf der umfangreichen Weinkarte sind viele Kreszenzen von den östlichen Nachbarländern wie Tschechien oder der Slowakei zu finden.

Auf ein ungewöhnliches Angebot setzt das neue Lokal Zur flotten Charlotte im 7. Bezirk. Es ist laut seinem Betreiber Andreas Flatscher „Wiens erster überdachter Currywurst-, Bier- und Schaumwein-Imbiss“, eine Kombination aus Bierlokal, Bar und Imbiss mit diversen Wurstspezialitäten. Am beliebten Brunnenmarkt im 16. Bezirk hat sich das neue Wirtshaus Völlerei in einem einstigen Kaffeehaus angesiedelt. Geboten werden Klassiker mit modernem Touch und wechselnde Tagesgerichte.

Das Café im Kunsthistorischen Museum Wien präsentiert sich frisch renoviert und lädt zu kulinarischen Pausen vor, nach oder zwischen dem Kunstgenuss ein. Erhöhte Sitzgelegenheiten an der Fensterfront bieten nun einen fantastischen Ausblick auf den Maria-Theresien-Platz. Mit Riding Dinnergibt es seit kurzem ein typisch Wienerisches und doch sehr ungewöhnliches Angebot. Erstmals können Speisen und Getränke während einer Fiaker-Sightseeing-Fahrt durch Wien genossen werden. Ein speziell konstruierter Tisch sorgt dafür, dass nichts verschüttet wird. Der „Genuss-Fiaker“ hält z. B. beim Schwarzen Kameel, wo Beinschinken mit Kren in die Kutsche serviert wird, oder beim Café Landtmann, das zum Dessert einen Apfelstrudel beisteuert.

Das hochwertige Gastronomieangebot Wiens spiegelt sich auch in der jüngsten Ausgabe des Guide Michelin „Main Cities of Europe“ wider. 2017 sind dort vier Wiener Restaurants mit zwei Sternen und sechs Restaurants mit einem Stern gelistet. Mit zwei Guide-Michelin-Sternen wurden Steirereck im Stadtpark, Silvio Nickol Gourmet-Restaurant im Palais Coburg, Mraz & Sohn und Amador’s Wirtshaus & Greißlerei bewertet. Die Wiener Restaurants Walter Bauer, Edvard (Palais Hansen Kempinski Vienna), Konstantin Filippou, Le Ciel by Toni Mörwald (Grand Hotel Wien), Opus (Hotel Imperial) und Tian wurden 2017 von Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet.

wien.info

Grüne Soße Tag – Frankfurt isst Weltrekord

Frankfurt hat ein Herz für seine traditionelle Küche, ob herzhafte Frankfurter Würstchen, deftiger Handkäs, süßer Frankfurter Kranz oder frische Grüne Soße. Mit einem Tag zu eben jener Grünen Soße am 22. Juni 2017 versucht sich Frankfurt jetzt mit einem Weltrekord: im Grüne-Soße-Essen. Jeder Esser ist willkommen und jeder, ob Frankfurter, Pendler oder Besucher kann dabei sein.

Sieben aromatische Kräuter gehören in die traditionelle Frankfurter Grüne Soße: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer und Borretsch. Am 22. Juni 2017 wird sich in Frankfurt am Main alles um diese Kräuter und die Grie Soß (Frankfurterisch für Grüne Soße) drehen. An diesem Tag feiert Frankfurt sich und sein Kultgericht. Die beliebte Spezialität steht nämlich für die Frankfurter für Heimat und Tradition. Ob in der Kantine der Firma, an prominenten Plätzen in der Innenstadt, in Schulen, KiTas und Seniorenheimen oder in einem der unzähligen Restaurants und Apfelweinkneipen der Stadt – ganz Frankfurt stellt einen Weltrekord im Grüne-Soße-Essen auf und auch Gäste der Stadt können mitmachen und zum Rekord beitragen.

Auf einer interaktiven Karte unter www.gruene-sosse-tag.com werden zum Grüne Soße Tag alle teilnehmenden Restaurants dargestellt, sodass Frankfurter wie Touristen ganz einfach ihre Lieblingslocation für das Rekordessen finden können. Noch einfacher ist es für die Gäste Frankfurts natürlich, wenn sie direkt im Hotelrestaurant ihre Grüne Soße genießen, denn das Grandhotel Hessischer Hof, das Steigenberger Airport Hotel und viele andere Hotels gehören zu den Unterstützern des Rekordversuchs. Mit in den Himmel über Frankfurt nimmt die Lufthansa an diesem Tag nicht nur ihre Passagiere, sondern auch jede Menge Grüne Soße. Auf allen Interkontinentalflügen Richtung Nord- und Südamerika steht am 22. Juni Grüne Soße in den Trolleys für das On-board-Catering. Die Deutsche Bahn bringt als Mobilitätspartner nicht nur Pendler und Ausflügler in die Stadt, sondern an diesem Tag hoffentlich jede Menge Weltrekordler. Sie beteiligt sich auch mit ihrer DB Gastronomie am Grüne Soße Tag und bietet in ihren acht Casinos in Frankfurt spezielle Gerichte an. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter – allein in Frankfurt rund 15.000 – zum Mitmachen aufgerufen. Für Besucher der Stadt besteht somit direkt im Frankfurter Hauptbahnhof die Möglichkeit, im Casino am Gleis 24 eine Grüne Soße-Portion zu ordern.

Frankfurter Grüne Soße

Die Grüne Soße besteht aus sieben Kräutern: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer und Borretsch. In Frankfurt und Umgebung kann man die Kräuter im Paket kaufen, das Rezept steht auf der Packung. Als klassische Beilage reicht man Kartoffeln und ein lecker Ebbelwei passt als Begleitung ganz hervorragend.

Seit März 2016 steht die Grüne Soße EU-weit unter besonderem Schutz. Laut Verordnung müssen die Zutaten aus Frankfurt oder angrenzenden Kommunen stammen und mit der Hand zu einem Gebinde verarbeitet werden.

T+C

Osterbräuche in Kärnten

Von wegen immer nur Eier suchen. In Kärnten wird das Osterfest mit vielen eindrucksvollen Traditionen gepflegt, die einerseits mit althergebrachten Bräuchen und anderseits mit gutem Essen und Familien-Rezepten zu tun haben. Nach dem Fasten wird mit deftigen Spezialitäten und süßen Verführungen gefeiert, werden alte Geschicklichkeitsspiele und traditionelle Wanderungen durchgeführt. Und das macht die Ostertage nicht nur für Urlauber besonders reizvoll.

Den Winter verabschieden und die Vorboten des Frühlings begrüßen, dies hat in Kärnten eine lange Tradition. Wenn dann noch das Osterfest vor der Tür steht, lebt zudem altes Brauchtum auf. Es wird gebastelt, gekocht, gebacken und gemeinsam gefeiert. Bereits in der Karwoche stehen viele Vorbereitungen auf dem Programm.

Am Palmsonntag tragen die Kinder ihre Palmkatzerlzweige für die Segnung in die Kirche. Diese „Palmbuschen“, wie sie im Dialekt auch heißen, sind aus Zweigen der Weide zu langstieligen Besen zusammen gebunden und werden mit Süßigkeiten und Salzbrezeln behängt. Davon Naschen ist aber erst nach der Messe erlaubt. Vor allem in Oberkärnten ist dieser Brauch noch heute populär, zu dem auch gehört, dass die geweihten Gebinde in die Erde gesteckt oder im Herrgottswinkel in der Stube aufgestellt werden, um damit Unheil vom Haus abzuwenden.

Grün geht es dann am Gründonnerstag zu, wenn der traditionelle Mittagstisch aus Spinat mit Rösterdäpfeln und Spiegelei besteht. Gläubige Kärntner besuchen abends die Messe zum “Letzten Abendmahl“. Danach verstummen die Kirchenglocken für drei Tage. Den Kindern erklärt man die Stille traditionell so, dass die Glocken nach Rom fliegen. In dieser Zeit ersetzen hölzerne Ratschen das Glockengeläut, was vor allem bei den Karfreitagsprozessionen der Brauch ist. Wie bedeutend diese Ratschen für die Kärntner sind, zeigt die Aufnahme in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Der Karfreitag ist ein strenger Fastentag, wobei es in den Küchen schon herrlich duftet, denn die vorwiegend kulinarischen Vorbereitungen für das Osterwochenende beginnen. Schinken und Würste werden gekocht, Eier gefärbt und natürlich der Reindling gebacken. Der Kärntner Osterreindling gehört wie kaum eine andere Köstlichkeit zum Fest und ist unverzichtbarer Bestandteil der Osterjause. Hergestellt wird er aus Hefeteig, mit Butterschmalz, Haselnüssen, Rosinen und einem Schuss Rum. Kalorienreich und geschmackvoll wird die Osterjause. Dafür sorgen auch Selchwürste, Schinken, Eier, Rinderzunge und Kren, bekannt auch als Meerrettich.

Aber es braucht noch etwas Geduld, denn am Karfreitag wird ja immerhin gefastet. „Die Zutaten zur Osterjause kommen in den Osterkorb, der am Karsamstag bei einer Andacht gesegnet wird. Eine kunstvoll mit sakralen Motiven bestickte Weihkorbdecke und Frühlingsblumen zieren den Korb“, erzählt Dr. Heimo Schinnerl, Leiter der Abteilung Volkskunde im Landesmuseum Kärnten. Die Leinendeckchen auf dem Osterkorb schützen nicht nur die Speisen, sie gelten auch als ein traditionelles Mittel gegen Blitzschlag für Haus und Hof. Noch bevor die Andachten zur Speisensegnung stattfinden, kommen in den frühen Morgenstunden die Burschen zur Feuerweihe in die Kirche. Einst diente das Feuer dazu, später am Tag den Osterschinken darauf zu kochen, heute wird damit die Osterkerze entzündet.

Endlich ist Ostersonntag. Und der beginnt recht früh mit Böllerschüssen in der Morgendämmerung. Oben auf den noch dunklen Berghängen sieht man das Flackern der Osterfeuer. Nach der Messe sitzen die Familie bei der Osterjause zusammen, zu der Würste, Kren, Eier und Reindling aus dem Osterkorb zusammen gegessen werden, was an diesem Tag auch die Hauptmahlzeit bildet, so Dr. Schinnerl. Und das hat schon die Qualität eines Festessens. Für die Kinder ist das Suchen der mit Süßigkeiten gefüllten Osternester der Höhepunkt. Eine alte Tradition ist, dass Taufpaten den Kindern ein Geschenk bringen. „Gotenstrutz“ heißt dieses Präsent, benannt nach dem „Gotl“, der traditionellen Bezeichnung im Dialekt für den Taufpaten.

Für die weiteren Feierlichkeiten am Ostersonntag und Ostermontag gibt es in den Kärntner Regionen recht unterschiedliche Bräuche. So etwa das dem Kegeln ähnliche Kugelstoßen in Oberkärnten und rund um Villach. Oder das Wett-Rollen der Ostereier auf zwei Besenstielen und das Fackeltragen in Gösseling bei Launsdorf, wo Frauen und Männer meterhohe Holzstämme entzünden und durch die finstere Nacht tragen. Kinder lieben das Eierpecken, bei dem die Kontrahenten ihre Ostereier gegeneinander schlagen und der gewinnt, dessen Ei am Ende noch unversehrt ist. Unterhaltsam ist auch das Münzwerfen, bei dem ein Ei so lange mit Münzen beworfen wird, bis eine Münze stecken bleibt. Und da etwas Bewegung bei dem herzhaften Essen nicht verkehrt ist, passt es gut, dass in vielen Orten der Emmaus-Gang organisiert wird, eine Frühlingswanderung nach Vorbild des biblischen Gangs der Jünger nach Emmaus.

Mit dem Ostermontag sind die Osterbräuche noch nicht zu Ende. Wer wirklich gut zu Fuß ist, kann in Mittelkärnten beim Vierbergelauf am Dreinagel-Freitag zwei Wochen nach Karfreitag mitmachen. Um Mitternacht starten die Teilnehmer nach der Messe am Magdalensberg zu der gut 50 Kilometer langen Strecke, die über vier Berge führt und den Lorenziberg zum Ziel hat.

Für Urlauber und Gäste sind die Brauchtums-Erlebnisse zu Ostern alles Begegnungen mit der echten Kärntner Lebensart, mit Spiritualität und Fröhlichkeit und vor allem mit dem Leben in der Natur der Bergwelt. Unvergessliche Erlebnisse, die den Urlaub auf der Südseite der Alpen zu etwas ganz Besonderem werden lassen.

www.kaernten.at

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Märchenhafte Adventszeit in Budapest

Die Adventszeit ist bekanntermaßen märchenhaft in Budapest. Der Budapester Weihnachtsmarkt am zentralen Vörösmarty Platz beginnt am 11. November und hat wegen seiner wunderschönen Atmosphäre in den letzten Jahren internationale Berühmtheit erlangt. Auch die zahlreichen Stände auf dem Adventsmarkt an der St.-Stephans-Basilika verströmen ab dem 17. November herrliche Düfte von Gebäck und herzhaften typisch ungarischen Gerichten. Eine Eiskunstlaufbahn, Weihnachtskonzerte und die Lichteffekte an der Fassade der Basilika sorgen für stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre.

In der Innenstadt beliebt sind außerdem die Märkte im Palastviertel im VIII. Bezirk der Josefstadt vom 25. November bis 23. Dezember, die Adventssonntage im Burggarten-Basar, der Weihnachtsmarkt im Gresham-Palace oder die WAMP-Weihnachtsmesse mit Design- und Gastronomieprodukten im Millenáris-Park am 4., 11. und 18. Dezember. Die historische Eiskunstlaufbahn im Stadtwäldchen freut sich auf Schlittschuhfans. In Gödöllő, nur 40 Minuten mit der Vorortbahn von Budapest entfernt (pro Strecke rund 2 Euro), finden am 17. und 18. November die Adventstage im königlichen Sissi-Schloss statt.