Vorfreude aufs Christkind – Zauberhafte Adventsmärkte verkürzen das Warten auf Weihnachten

Wenn Vorfreude die schönste Freude ist, dann gibt’s in der Vorweihnachtszeit besonders viel Grund dafür. Konzerte, Lesungen und Christkindlmärkte, Feiern mit Freunden und Kollegen lassen den Dezember wie im Flug vergehen. Zwar wird gerne und ausgiebig über die vorweihnachtliche Hektik und den Stress gejammert. Trotzdem bummeln unzählige Menschen voller Begeisterung, mit glänzenden Augen, gelegentlich auch glühenden Nasen, über die Adventsmärkte, sind die Konzerte bestens besucht. Einige der schönsten stellen wir im Newsletter vor.

Advent im Gebirg in Obertauern

Auch die leisen, besinnlichen Töne werden in Obertauern gespielt. Die Schneeschüssel im Salzburger Land ist ja mehr für spektakuläre Events und Konzerte mit der ersten Riege aus Rock und Pop bekannt, doch am 22. Dezember 2014 klingt es romantisch und volkstümlich, wenn die Meissnitzer Band LIVE aufspielt. Das Adventskonzert im Haus des Gastes „Advent im Gebirg“ bringt zusammen, was zusammengehört: Berge, Schnee und alpine Musik. www.obertauern.com

Waldadvent in Bad Feilnbach

Für zwei Tage, am 13. und 14. Dezember 2014, unterbrechen unzählige Lichter und buntes Markttreiben die winterliche Stille im Bad Feilnbacher Naturpark zwischen Oster- und Jenbach. Fackeln und Feuerschalen beleuchten die über 40 Buden sorgfältig ausgewählter regionaler Aussteller, die Handarbeiten, Kerzen, Töpferwaren, Schnitzereien und ähnliches mehr feilbieten. Veranstalter des 4. Waldadvents ist der Trachtenverein “D´Jenbachtaler”, der auch dieses Jahr wieder einheimische Musik- und Theatergruppen sowie Christian Staber, den Europameister im Eisschnitzen für das Rahmenprogramm eingeladen hat. Mit schmackhaften Spezialitäten aus der Region können sich die Besucher gegen die Winterkälte wappnen. Der Eintritt zum Waldadvent ist frei. www.bad-feilnbach.de

[contentblock id=39 img=html_left.png]Weihnachtliche Tradition und Moderne in der Südtiroler Ferienregion Kronplatz

Einheimische Spezialitäten, wie Pustertaler Erdäpfel und „Plattlan“ mit Kraut sind auf dem Brunecker Christkindlmarkt die köstlichen Alternativen zu Bratwurst & Co, die sonst übliche Verpflegung auf Weihnachtsmärkten. Die Stände im Tschurtschenthaler Park bieten ein außergewöhnliches Sortiment an Südtiroler Qualitätsprodukten und altüberliefertem Handwerk an. Heimische Musikgruppen, Schulchöre, Brauchtums-Veranstaltungen wie der Krampus- und der Nikolaus-Umzug am 6. und 7. Dezember, ein spannendes Kinderprogramm und „Weihnachtswerkstätten“ begleiten den stimmungsvollen Christkindlmarkt. So können Besucher lernen, wie man Adventskränze bindet oder „Niggilan“ bäckt, eine traditionelles Gericht der „Puschtra Kuchl“. Der Markt wird am 27. November 2014 eröffnet und dauert bis zum Festtag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar 2015. www.kronplatz.com

Adventmärkte in Weinviertler Kellergassen

Statt durch eine festlich illuminierte Innenstadt zu flanieren, schwärmen Adventsmarktbesucher im niederösterreichischen Weinviertel in die für die Region so typischen Kellergassen aus, zum Beispiel in die längste Kellergasse Niederösterreichs in Hadres oder in die verzweigten Kellergewölbe von Herrenbaumgarten. Auch Schlösser und Burgen sind beliebte Standorte, um edles Kunsthandwerk sowie Hausgemachtes aus Küche und Keller anzubieten. So lädt in Schloss Hof ein Weihnachtsdorf zum stimmungsvollen Einkaufsbummel ein oder Burg Kreuzenstein ein mittelalterlicher Adventsmarkt. Auf eines können sich die Besucher der Weinviertler Adventmärkte verlassen – auch als Glühwein sind die regionalen Weine ein Genuss. www.weinviertel.at

Südtiroler Schmankerl auf dem Christkindlmarkt in Bozen

Der Zauber des Advents – auf dem Bozner Christkindlmarkt ist er spürbar. Der Waltherplatz im Herzen der mittelalterlichen Stadt beherbergt die traditionellen Holzhütten des Christkindlmarktes, in denen 80 Standbetreiber landestypischen Weihnachtsschmuck, handgefertigte Produkte aus Holz, Glas, Keramik sowie Geschenkideen aus dem lokalen Kunsthandwerk anbieten. Auch die kulinarischen Südtiroler Spezialitäten und das köstliche Weihnachtsgebäck, darunter der berühmte „Bozner Zelten“ dürfen nicht fehlen. Der Bozner Christkindlmarkt findet vom 28. November 2014 bis zum 6. Januar 2015 statt und wird von einem Rahmenprogramm begleitet: Musikkapellen spielen auf, Geschichtenerzähler und ein Marionettentheater begeistern die Kinder, Handwerker zeigen ihr Können.

Das Urlaubspaket „Weihnachtszauber am Bozner Christkindlmarkt“ ist ab 198,- € buchbar und gilt für 3 Übernachtungen zwischen Sonntag bis Donnerstag vom 2. bis 20. Dezember 2014. Im Paketpreis enthalten sind eine Besichtigung des Merkantilmuseums, eine geführte Stadtbesichtigung, eine Christkindlmarkt-Sammlertasse und eine Kostprobe von traditionellen Weihnachtskeksen im Hotel. www.bolzano-bozen.it

Nikolaus und Krampus auf Besuch im Salzburger Lungau

Österreichische Kinder bestehen darauf, dass der Nikolaus seine Hausbesuche im prächtigen Bischofsornat macht und nicht im schlampigen roten Bademantel. Wenn er im Salzburger Lungau am 6. Dezember von Haus zu Haus geht, hat er im Gefolge einen Engel, der das goldene Buch trägt, den „Guatselträger“ mit Süßigkeiten für die braven Kinder und etliche, furchteinflößende Krampusse. Aber die müssen meistens draußen bleiben. Ausgestattet mit Larve, Fellen und Rute laufen sie durch die Gassen der Lungauer Ortschaften.

Das traditionelle Krampus-Laufen ist ein 500 Jahre alter Brauch, der von den jungen Leuten im Lungau weitergetragen wird. Am 7. Dezember sind sie zum Beispiel in St. Michael unterwegs, wo an den drei Adventswochenenden im Dezember ein stimmungsvoller Adventmarkt stattfindet. Eine Christkindlwerkstatt für Kinder, eine Krippenausstellung, Lesungen und Kulturprogramm gehören zu seinen Besonderheiten. Mit Pferdeschlittenfahrten, Kinderkarussell, Weihnachtskino, Streichelzoo, Konzerten und Adventskranzgesprächen verbreitet der Tamsweger Schlosspark an allen vier Adventswochenenden zauberhafte Weihnachtsvorfreude. www.lungau.at

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Kulinarische Entdeckungen auf Südtirols schönsten Wanderwegen

Wer Südtirol auf Schusters Rappen erobern will, hat sich die Stärkung unterwegs mehr als verdient. Zahlreiche Hof- und Buschenschänke der Marke „Roter Hahn“ liegen direkt an den schönsten Pfaden von den Dolomiten bis zur Weinstraße. Die bäuerlichen Gastgeber heißen hungrige Wanderer herzlich willkommen und verwöhnen mit regionalen Köstlichkeiten von Knödeln bis zu Kaiserschmarrn. Hier eine Auswahl der beliebtesten Strecken plus urig-authentische Einkehr-Tipps am Wegesrand.

Regionenübergreifend: Eisacktaler Keschtnweg

Den Spuren der Südtiroler Edelkastanie folgen Wanderer auf dem Eisacktaler Keschtnweg. Von Kloster Neustift bei Brixen über das Rittner Hochplateau bis hinunter in den Bozner Talkessel führt er auf über 60 Kilometern Länge durch Wälder, über Wiesen, durch Kastanienhaine und wird vorzugsweise in mehreren Etappen zurückgelegt. Einkehrmöglichkeiten der Marke „Roter Hahn“ gibt es reichlich entlang des Wegs: Typische Eisacktaler Buschenschänke wie der Villscheiderhof in Brixen (www.villscheider.info) oder der Oberpartegger in Villanders (www.oberpartegger.com) servieren ihren Gästen nicht nur hofeigene Köstlichkeiten der Südtiroler Küche, sondern auch Wein aus Eigenanbau. Auf dem Ritten stärken sich Keschtnweg-Wanderer beim Ebnicherhof (www.roterhahn.it) hoch über Bozen oder beim Ebnerhof (www.roterhahn.it) mit Fernblick bis zum Schlern.

Keschtnweg von Vahrn zum Villscheiderhof (2 Stunden) oder von Klausen zum Oberpartegger (1 Stunde). Zum Ebnerhof (etwa 35 Minuten) und Ebnicherhof (1 Stunde) einfach den Abzweigungen vom Keschtnweg folgen. Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Die große Runde: Meraner Höhenweg

Der fast 100 Kilometer lange Meraner Höhenweg gilt als eine der schönsten Wanderungen Südtirols und umrundet das Bergmassiv der Texelgruppe auf fast gleichbleibender Höhe von etwa 1.400 Metern. Wer die Route in einem Stück bewältigen möchte, sollte vier bis sechs Tagesetappen mit um die sieben Stunden Gehzeit einplanen. Es können aber auch nur Teilstrecken zurückgelegt werden. Der Pirchhof (www.pirchhof.it), Mitglied der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ befindet sich direkt am Meraner Höhenweg bei Naturns. Dort bekommen Besucher neben einem Logenplatz mit Sonnenterrasse hoch über Meran hausgemachte Köstlichkeiten wie Kasknödel, Mohnkrapfen sowie hofeigene Fleischspezialitäten serviert.

Von Katharinaberg bei Naturns über den Meraner Höhenweg ist der Pirchhof in etwa 3 Stunden erreichbar. Schwierigkeitsgrad: mittel

[contentblock id=40 img=html_right.png]Mit See- und Bergblick: Kalterer Höhenweg

Von der Talstation der Mendelbahn in St. Anton/Kaltern führt der Panoramaweg nach Altenburg und wieder zurück. Zwischen den vorwiegend bewaldeten Streckenabschnitten reichen einige weite Aussichten vom Kalterer See über das Südtiroler Unterland bis hin zu den Gipfeln der Dolomiten. Dreieinhalb bis vier Stunden sollten Wanderer für den 13 Kilometer langen Kalterer Höhenweg schon einplanen – dafür lockt am Ende die Einkehr beim Luggin Steffelehof (www.luggin-steffelehof.com) in St. Nikolaus bei Kaltern. In stilvollem Ambiente genießen Urlauber saisonale Spezialitäten wie Kalterer Plent (Polenta), selbstgemachtes Himbeereis sowie Wein und Destillate aus eigener Bio-Produktion.

Der Luggin Steffelehof bietet sich nach einer Wanderung auf dem Kalterer Höhenweg (3,5 bis 4,5 Stunden) an. Schwierigkeitsgrad: mittel

Pures Dolomiten-Glück: Oachner Höfeweg

Am Rundweg vom bekannten Schloss Prösels bei Völs bis nach St. Kathrein und wieder zurück liegen einige der schönsten Bauernhöfe der Region. Südtirols markantes Wahrzeichen, den Schlern, haben Wanderer dabei ebenso im Blick wie den Rosengarten oberhalb des Tierser Tals. Die 13 Kilometer sind in etwa viereinhalb Stunden gut zu schaffen – vor allem weil unterwegs zahlreiche Einkehrmöglichkeiten locken. Einen besonderen Hochgenuss der Marke „Roter Hahn“ erwartet Feinschmecker auf etwa halber Strecke beim historischen Fronthof (www.fronthof.com) in Völs. Wein aus Eigenanbau kommt dort ebenso auf den Tisch wie Speck von den eigenen Schweinen, Salate und Schlutzer (zarte gefüllte Teigtaschen).

Der Oachner Höfeweg führt sowohl von Schloss Prösels als auch von St. Kathrein aus zum Fronthof und wieder zurück (4,5 Stunden). Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Geruhsame: Jaufentaler Panoramaweg

Mehr einem Spaziergang als einer Wanderung gleicht die Runde auf dem Jaufentaler Panoramaweg oberhalb von Ratschings. Mit einem Höhenunterschied von nur etwa 350 Metern geht es auf gut acht Kilometern Länge von Gasteig in Richtung Mittertal und zurück. Wer der Abzweigung zur Ungererhofschenke (www.ungerer.bz.it) im Talschluss folgt, wird den kleinen Umweg nicht bereuen: Gastgeberfamilie Rainer ist über die Talgrenzen hinaus bekannt für Speck und Kaminwurzen bis hin zu Wildgerichten aus eigener Jagd.

Von Gasteig geht es über den Jaufentaler Panoramaweg auf einer beschilderten Abzweigung bis zur Ungererhofschenke (2,5 Stunden) im Talschluss. Schwierigkeitsgrad: leicht

Vinschgau leise plätschernd: Gschneirer Waalweg

Das regenarme Klima im Vinschgau ist ideal für Urlauber, die lokalen Bauern hingegen haben seit je mit der Trockenheit in Südtirols sonnigem Westen zu kämpfen. Erst die Entwicklung der so genannten Waale ermöglichte es, das für den Ackerbau notwendige Wasser aus den höheren Lagen ins Tal zu schaffen. Entlang der für die Region typischen Bewässerungskanäle führen zahlreiche Wanderpfade, darunter der beschauliche Gschneirer Waalweg. In etwa drei bis vier Stunden geht es von Schluderns aus über die Churburg durch Felder und Wiesen zur Höfegruppe Gschneir. Dort verläuft die Route neben dem plätschernden Wasserlauf wieder bergab. Der Birkenhof (www.roterhahn.it) direkt am Waalweg bietet neben Panoramablick auf den Ortler selbst gemachtes Brot, Fleisch aus eigener Herstellung sowie eine riesige Auswahl an Knödel und Süßspeisen.

Von Schluderns zum Greinhof und dann über den Gschneirer Waalweg zum Birkenhof (etwa 1,5 Stunden). Schwierigkeitsgrad: leicht

Gadertal deluxe: Armentara-Rundweg

Von Wengen im Gadertal aus startet der etwa vierstündige Rundweg zu den berühmten Armentara-Wiesen. Die Hochalm gilt als Schauplatz der Fanes-Sage, Nationalepos der Ladiner, und beeindruckt vor allem im Frühling mit ihrer Blütenfülle von Trollblumen bis hin zu Enzianen. Umringt von Gipfelformationen wie der Heiligkreuzkofelgruppe und der Zehnerspitze geht’s weiter zur Wallfahrtskirche Hospiz Heiligkreuz. Über den Wengener Höhenweg führt die Strecke zurück zu einem weiteren Pilgerort, diesmal allerdings für Feinschmecker: Auf dem Erbhof Lüch de Survisc (www.roterhahn.it) tischt Bäuerin Annamaria Vallazza ihren Gästen feinste ladinische Spezialitäten auf, zum Beispiel Tutres gefüllt mit Spinat, Topfen, Kraut, Kartoffeln oder Mohn. Unbedingt versuchen sollte man auch ihre Cajinci arstis (Teigtaschen) und hausgemachten Säfte.

Vom Lüch de Survisc zur St.-Barbara-Kirche, dann über die Armentara-Almen auf Weg 15 zur Wallfahrtskirche Hospiz Heiligkreuz (3 Stunden) und über Weg 15 A wieder zurück zum Hof in Wengen (1 Stunde). Schwierigkeitsgrad: mittel

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Arrivederci 2013 – Ciao 2014

Rund um den Jahreswechsel bieten die Gemeinden am nördlichen Gardasee vielfältige Möglichkeiten ins neue Jahr zu starten. Bei feierlichen Konzerten, ausgiebigen Silvesterfeiern oder dem traditionellen Neujahrssprung in den kühlen Gardasee lässt sich mit den Trentinern das alte Jahr ausklingen und das Neue willkommen heißen.

In Bolognano kann man am 29.12. feierlichen Klängen lauschen. In der Kirche des historischen Dörfchens bei Arco beginnt das Konzert um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Auch nach den Weihnachtstagen ist Bolognano mit vielen Krippen und weihnachtlicher Beleuchtung geschmückt, die man bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Ort bestaunen kann.

Am Silvesterabend lädt das Casino von Arco zu seiner bekannten Silvesterfeier ein. Mit Live Musik und gutem Essen darf hier der letzte Abend des Jahres ausgiebig gefeiert werden. In Riva del Garda beginnt dann um kurz vor 24 Uhr ein großes Feuerwerk. Entlang des Seeufers wird das neue Jahr mit Raketen und bunten Lichtern gefeiert. Auch von Arco aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Feuerspektakel über dem Gardasee.

Der darauf folgende Neujahrsmorgen beginnt dann mit dem traditionellen Neujahrssprung in den Gardasee. Treffpunkt ist um 11 Uhr in Riva an der Piazza III Novembre, dem alten Markt- und Handelszentrum der Stadt. An der Ostseite des mittelalterlichen Platzes erhebt sich der Apponale Wachturm, der bereits aus dem 13. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Kulisse am See bildet.

Auch am 1. Januar ist mit Neujahrskonzerten für Unterhaltung gesorgt. Das Casino in Arco veranstaltet an diesem Tag ein klassisches Konzert. Los geht es um 17 Uhr, der Eintritt beträgt 10,- Euro. Am Abend tritt im Künstlerhaus Casa degli Artisti der Chor aus Tenno auf und gibt ab 20.45 Uhr seine Stücke zum Besten. Das Künstlerhaus ist ein Treffpunkt für italienische und internationale Künstler und organisiert und fördert Ausstellungen und Seminare aus den Bereichen Kunst, Kultur und Theater.

[contentblock id=74 img=html_left.png]Für Alleinreisende oder kleinere Reisegruppen können verschiedene Silvesterangebote und Veranstaltungen als Paket oder auch individuell gebucht werden.

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Stimmungsvolles Weihnachtsshopping

Preissensible Mitmenschen pflegen ihre Weihnachtseinkäufe schon während des Sommerschlussverkaufs zu erledigen. Wann sonst gibt es die Krawatte für Onkel Erwin und die „Kombinesch“ für Kusine Erna so günstig. Leute, die den Nervenkitzel lieben, warten lieber bis zum Nachmittag des 24. Dezember, um auf Beutezug durch die Innenstädte zu hetzen. Zum Glück sucht das Gros der Schenkenden mit mehr Sorgfalt und Liebe die passenden Präsente aus und lässt sich gerne von der zauberhaften Stimmung und dem ganz speziellen Sortiment der Adventmärkte inspirieren.

Jedermann am Christkindlmarkt

Längst schon haben Jedermann und seine Festgesellschaft den Salzburger Domplatz verlassen, um neuen Attraktionen Platz zu machen. Vom 21. November an wird in traditionellen Buden Weihnachtliches aller Art angeboten werden: Kunsthandwerk, Weihnachtsbäckereien, Christbaumschmuck, Spielzeug, Weihnachtskrippen und natürlich viele Leckereien zur Stärkung zwischendurch. Salzburger Chöre und Kindergruppen singen Adventslieder, jeden Samstag um 18.30 Uhr lassen die Salzburger Turmbläser ihre feierlichen Weisen über den Residenzplatz schallen.

Weitere Adventsmarktplätze sind u.a. der Schlosshof von Hellbrunn, der Mirabellplatz oder der Burghof der Festung Hohensalzburg. Vom 29.11. bis 17.12.2013 wird die Pauschale „Festlicher Advent in Salzburg“ angeboten. Sie enthält zwei Übernachtungen inkl. Buffetfrühstück in einem zentral gelegenen 4- oder 5-Sterne-Hotel, ein festliches Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt und Eintrittskarten für das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus. Buchbar ist das Paket jeweils von Freitag bis Sonntag oder von Sonntag bis Dienstag ab 235,- Euro (4-Sterne-Hotel) bzw. ab 332,- Euro (5-Sterne-Hotel) pro Person. www.salzburg.info

Advent in Bozen

Eine mittelalterliche Stadt vor der mächtigen Bergkulisse der Dolomiten, alle Marktstände nur von Kerzenlicht erhellt – so stimmungsvoll beginnt am 28. November 2013 der Christkindlmarkt auf dem Waltherplatz in Bozen. 80 Standbetreiber bieten Weihnachtsschmuck, Handgefertigtes aus Holz, Glas, Keramik und lokales Kunsthandwerk an. Gastronomische Spezialitäten und köstliches Weihnachtsgebäck wie der berühmte „Bozner Zelten“ fehlen natürlich auch nicht.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Kultur, Musik und Brauchtum prägen das Rahmenprogramm des Christkindlmarktes: Jeden Sonntag spielen vormittags Bozner Musikkapellen, von 14.00 bis 18.00 Uhr treten verschiedene Musikgruppen unter dem großen Christbaum auf. Für die kleinsten Marktbesucher gibt es ein Marionettentheater und ein Karussell, sie dürfen basteln, Kekse backen und einer Geschichtenerzählerin lauschen. Südtiroler Handwerker führen auf einem eigenen Stand ihr meisterhaftes Können vor, auf dem traditionellen Künstlermarkt im historischen Stadtkern (6.-23.12.2013) werden handwerkliche Arbeiten wie Stickereien, Seidenmalereien, Schmuck aus Glas und vieles mehr feilgeboten. Einer der Höhepunkte wird am letzten Sonntag eine „Lebende Krippe“ sein. Die Pauschale „Kurzurlaub am Bozener Christkindlmarkt“ enthält zwei Übernachtungen mit Frühstück, zwei Eintrittskarten ins Merkantilmuseum und eine Kostprobe an Weihnachtskeksen auf dem Zimmer. Sie ist zum Beispiel in einem 3-Sterne-Hotel ab 220,- Euro für zwei Personen buchbar. www.bolzano-bozen.it

Bergweihnacht zwischen Tradition und Moderne in Bruneck

Bratwurst, Glühwein und Lebkuchen ist auf den meisten Weihnachtsmärkten die klassische kulinarische Trias. In der Südtiroler Ferienregion Kronplatz, auf dem Brunecker Christkindlmarkt im Tschurtschenthaler Park, kann man sich beim Flanieren zwischen den Ständen auch mit einheimischen Spezialitäten stärken, zum Beispiel Pustertaler Erdäpfeln und „Plattlan“ mit Kraut, zubereitet nach einem überlieferten Rezept. Außergewöhnliches bietet auch das Sortiment der Stände mit Südtiroler Qualitätsprodukten und altüberliefertem Handwerk.

Der Bogen des Rahmenprogrammes spannt sich von traditionellem Brauchtum bis zu moderner Musik: Es treten unter anderem Alphornbläser und Brassbands, Volkstanzgruppen und Gospelsänger, ein Sax-Quartett und ein Gitarrenduo, Schülergruppen und Kindergartenkinder auf, am 6. Dezember zieht der Nikolaus und am Tag darauf der Krampus durch die Stadt. Lichtprozessionen, Kurse im Adventskranzbinden und Lebzeltenbacken sind weitere Programmpunkte. Und weil es so schön ist, dauert der Christkindlmarkt länger als üblich: Er beginnt am 29. November 2013 und dauert bis zum Festtag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar 2014. www.kronplatz.com

Adventzauber im Lungau

Der Text des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt wurde im Lungau gedichtet. Joseph Mohr wirkte nämlich von 1815 bis 1817 als Koadjutor (Pfarrgehilfe) in Mariapfarr, als er die Verse von „Stille Nacht, heilige Nacht“ niederschrieb. Vielleicht inspirierte ihn die besondere Atmosphäre der Vorweihnachtszeit, um die sich damals wie heute im Lungau viele Bräuche und Geschichten ranken. In St. Michael, im Herzen der Ferienregion Lungau im Süden des Salzburger Landes, wird an den drei Adventwochenenden (6.-8.12, 14.-15.12. und 21.-22.12.2013) ein stimmungsvoller Adventmarkt mit viel authentischem Brauchtum veranstaltet.

So kann man am 7. Dezember beim Krampuslauf furchteinflößende Masken bestaunen, während Schnalzer zu Pferde mit ihren Peitschen knallen. Am Tag darauf besucht der Nikolaus die kleinen Adventmarktbesucher, für die auch eine Christkindlwerkstatt zum Basteln und Geschichten hören eingerichtet wird. Das St. Michaeler Adventsingen und der Gang durch den Advent mit den St. Michaeler Trachtenfrauen lassen den Zauber der Adventzeit lebendig werden. An den Marktständen im weihnachtlich geschmückten Ortszentrum gibt es bodenständige Handwerks-Erzeugnisse, Gestricktes und Gefilztes, bäuerliche Produkte, hausgemachte Bäckereien und kulinarische Spezialitäten der Region zu kaufen. www.lungau.at

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Waldadvent im Naturpark

Wenn die Nacht hereinbricht, wird die Stimmung im Bad Feilnbacher Naturpark besonders feierlich sein. Dann werden Fackeln, Feuerschalen und unzählige Lichter zwischen Bäumen und Sträuchern den 3. Bad Feilnbacher Waldadvent erleuchten. Die Marktbuden der über 40 Aussteller werden nämlich nicht auf dem Marktplatz einer Ortschaft stehen, sondern mitten im Naturpark zwischen Oster- und Jenbach. Nur für zwei Tage, am 14. und 15. Dezember 2013, wird die Stille des Winterwaldes unterbrochen. Wie in den vergangenen Jahren wählen die Veranstalter, der Gebirgstrachtenerhaltungsvereins “D´Jenbachtaler”, die Ausssteller sorgfältig aus. Nur hochwertige, heimische Produkte – Handarbeiten, Kerzen, Töpferwaren, Schnitzereien und ähnliches mehr – werden vielleicht schon bald als ganz persönliche Gaben unter dem einen oder anderen Christbaum liegen.

Christian Staber, Europameister im Eisschnitzen wird seine frostigen Kunstwerke vor den Augen der Besucher anfertigen, einheimische Musik- und Theatergruppen stimmen mit ihren Liedern und Aufführungen auf die Adventszeit ein. Gegen die Winterkälte wärmt man sich am besten von innen mit schmackhaften Spezialitäten aus der Region. Der Eintritt zum Waldadvent ist frei. Eine Auszeit von der vorweihnachtlichen Hektik bietet die Pauschale Waldadvent „Eiskunst und 1000 Lichter“. Sie ist mit zwei Übernachtungen inkl. Frühstück und Saunabenützung im Wohlfühlhotel Gundelsberg, sowie mit einem Besuch des Waldadvents und einem Glühwein mit Kurdirektor Florian Hoffrohne, einem original Bad Feilnbacher Apfelbrot und zwei Gutscheinen über 20,- Euro von den „kreativ&köstlich“ Wirten ab 120,- Euro pro Person buchbar. www.bad-feilnbach.de

MuP

Zwischen Olivenhainen und Küchengeheimnissen

Im südlichen Italien rund um Neapel bietet Jahn Reisen neu die beiden Standort-Rundreisen „Rund um den Vesuv“ und „Pizza, Pasta & Emotionen“ an. Bei einem Bummel durch die kleinen Gassen von Sorrent – dem Ausgangspunkt beider Reisen – oder bei einem Espresso an der Piazza Tasso, direkt zu Füßen des berühmten Dichterdenkmals, atmen Gäste schon direkt bei der Ankunft italienisches Lebensgefühl.

In der Region rund um Neapel reicht Italiens Vielfalt in Natur und Kultur von Weinbergen und Zitronen- und Olivenhainen bis zum immer noch aktiven Vesuvkrater, von der Insel Capri über die Amalfiküste bis zur lebhaften Metropole Neapel und dem Dom von Ravello, von der Ruinenstadt Pompeji bis zu griechischen Tempeln und zum archäologischen Nationalmuseum. All diese Facetten entdecken Jahn Reisen-Gäste bei der achttägigen Standort-Busreise „Rund um den Vesuv“.

Kulinarikbegeisterte entführt Jahn Reisen mit der Standort-Rundreise „Pizza, Pasta, Emotionen“ ebenfalls nach Sorrent, Pompeji, Neapel, Amalfi und zum Vesuv. Kulinarische Exkursionen führen Gäste auf den Markt in Sorrent, wo die Zutaten für die Kochkurse frisch eingekauft werden. An vier Vormittagen lernen Jahn Reisen-Gäste dann, typisch italienische Gerichte zuzubereiten. Dabei stehen nicht nur Pizza, Pasta & Co auf dem Speiseplan, sondern auch italienische Desserts. In einen italienischen Haushalt kann man sich von der Köchin in ihre Küchengeheimnisse einweihen lassen und anschließend das gemeinsam gekochte mehrgängige Mittagessen genießen.

[contentblock id=25 img=html_right.png]Preisbeispiele:

Italien, Golf von Neapel, „Rund um den Vesuv“
4-Sterne-Hotel Michelangelo, Doppelzimmer, Halbpension, Flug
pro Person ab 1252 Euro

Italien, Golf von Neapel, „Pizza, Pasta & Emotionen“
3-Sterne-Hotel Delle Palme, Doppelzimmer, Halbpension, Flug
pro Person ab 1224 Euro

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