Von Blütenstaub, Mehl und alten Familienrezepten – wie entstehen Südtiroler Qualitätsprodukte?

Seit mehr als zehn Jahren bürgt das Qualitätszeichen „Qualität Südtirol“ für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel aus Südtirol: Als Erkennungsmerkmal für den Verbraucher werden ausschließlich Produkte, die in Südtirol hergestellt werden und ein deutlich höheres Qualitätsniveau vorweisen, mit diesem Kennzeichen versehen. Die Reihe an Produkten reicht von Honig über Brot bis zu Speck.

Fleißige Bienen in 6000 Bienenvölkern

Die nördlichste Region Italiens ist landwirtschaftlich imposant. Die vielfältige Pflanzenwelt bietet ideale Voraussetzungen für die Honigbiene, deren Bienenstöcke sowohl im Tal als auch auf den Südtiroler Almen stehen können. Das schlägt sich in Farbe und Geschmack ihres Honigs nieder. In Südtirol gibt es insgesamt 6.000 Bienenvölker, die von 150 Imkern betreut werden und jährlich rund 90.000 Kilogramm Honig mit Qualitätszeichen herstellen. Der Südtiroler Honig zeichnet sich insbesondere durch einen niedrigen Wassergehalt aus, was ihn zu einer sehr konzentrierten und geschmacksintensiven Sorte werden lässt.

Der Imker Georg Eller machte seine Leidenschaft vor über 25 Jahren zum Beruf. Auf seinem Platterhof in Marling in der Umgebung von Meran werden die Bienen artgerecht und in naturbelassenen Holzmagazinen gehalten. Das garantiert einen sauberen und unbelasteten Honig. Neben Marling hat die Imkerei noch weitere Standorte in ganz Südtirol und kann so eine große Bandbreite an verschiedenen geschmackvollen Honigsorten vorweisen.

Ausflugstipp: Das Bienenmuseum im Platterhof am Ritten, dem Hochplateau oberhalb von Bozen, zeigt eine Sammlung historischer Imkergeräte sowie Filme über Bienenzucht und Bienenforschung. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zahlen 3 Euro, Erwachsene 6 Euro und Familien 12 Euro. Eine Führung ist inklusive.

Wissenswertes: Honig ist – verglichen mit Traubenzucker – ein effektiver Energielieferant. Denn Honig enthält Mehrfachzucker, der nach der Nahrungsaufnahme schrittweise ins Blut übergeht und somit über Stunden positiv wirkt. Honig kann auch als Erste-Hilfe-Mittel dienen: Die im Honig enthaltene Aminosäure Tryptophan wird im Körper in den wichtigen Botenstoff Serotonin umgewandelt, welches zum Beispiel Kopfschmerzen lindern und die Stimmung aufhellen soll.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Kneten, Formen, Backen

Trägt ein Brot das Zeichen „Qualität Südtirol“, besteht es zu 60 % aus Südtiroler Zutaten und das verwendete Mehl aus mindestens 75 % Südtiroler Getreide. Die seit Jahrhunderten überlieferten Rezepturen und traditionellen Herstellungsverfahren machen die landestypischen Brotsorten so besonders. Dabei hat jeder Bäcker seine Rezepturen individualisiert. Die gleiche Brotsorte von unterschiedlichen Bäckereien kann daher auch unterschiedlich schmecken.

Andreas Pilser aus Kortsch im Vinschgau ist seit 50 Jahren Bäckermeister. Sein Brot backt er noch auf traditionelle Weise und ganz ohne chemische Backhilfsmittel. Das unterscheidet ihn von größeren Bäckereien. Seine Spezialität sind die Vinschger Paarlen, die traditionell aus Roggen- und Weizenmehl bestehen. Den Roggen dafür baut Pilser auf etwa drei Hektar selbst an. So wurde der Getreideanbau neben dem Backen seine große Leidenschaft.

Ausflugstipp: Vom 30. September bis 2. Oktober findet auf dem Domplatz in Brixen im Eisacktal der Brot- und Strudelmarkt statt. Neben einem historischen Parcours mit alten Gerätschaften und dem feierlichen Einzug der Bäcker in den Dom am Erntedanksonntag haben die Besucher die Möglichkeit, selber Brot zu backen und die verschiedenen Spezialitäten kennenzulernen.

Wissenswertes: Im Hotel Tann am Ritten, oberhalb von Bozen, in Südtirol kann man ein vom Mittelalter inspiriertes Brotbad genießen. Damals zur Linderung rheumatischer Beschwerden und zur Austreibung von Sünden und bösen Geistern angewandt, dient es heute zur Erholung und Entspannung. Das moderne Brotbad findet in einem Raum mit wohltuender, trockener Wärme statt. Hier ist die Luft mit Sauerteigenzymen aus einem Backofen angereichert, in dem täglich Sauerteigbrot gebacken wird. Enzyme haben in der modernen Medizin als Botenstoffe eine zunehmende Bedeutung und regulieren beispielsweise den Stoffwechsel.

Ran an den Speck

Auch der Südtiroler Speck wird seit Generationen nach altem Familienrezept hergestellt. Leicht geräuchert und an der frischen Bergluft getrocknet, vereint die Südtiroler Speckherstellung Eigenschaften aus Italien und aus dem Gebiet nördlich der Alpen. Der Grundsatz bei der Herstellung lautet: „Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Bergluft.“ Die Speckherstellung ist dabei eine Kunst für sich, denn sie gründet auf fünf genau aufeinander abgestimmte Phasen und hat sich damit auch die europäische Ursprungsbezeichnung „g.g.A.“ verdient.

Die Windegger Metzgerei in Eppan an der Südtiroler Weinstraße wurde 1901 gegründet und seitdem von Generation zu Generation weitergegeben. Günther Windegger greift noch heute auf das Familienrezept von seinem Urgroßvater zurück. Etwa die Hälfte des produzierten Specks verkauft die Familie an der eigenen Ladentheke in Eppan und im neuen Geschäft in Bozens Altstadt. Aber auch Anfragen von Kunden aus dem Ausland werden bedient.

Ausflugstipp: Im Bergdorf St. Magdalena in Villnöss im Eisacktal, dem Geburtsort von Reinhold Messner, findet am 1. und 2. Oktober das diesjährige Speckfest statt. Dort kann man unter anderem den schnellsten Speckaufschneider Hans Martinger bewundern.

Wissenswertes: Für den experimentierfreudigen Speckliebhaber gibt es verschiedene Rezepte und Anregungen auf einer eigenen Speck-Plattform im Internet.

Auf Seite 2 finden Sie eine umfassende Linkiste zum Thema Südtiroler Qualitätsprodukte.

IDM Südtirol

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Der Berg ruft – Weihnachten im höchstgelegenen Hotel Europas

Hier ist man dem Himmel näher als der Erde: Das auf 3.000 Meter Höhe gelegene 3-Sterne-Glacier-Hotel Grawand liegt mitten in den Ötztaler Alpen bei Kurzras in Südtirol. Eine Seilbahn ist die einzige Verbindung zum Hotel. Kaum schließen sich die Türen der Gondel, lassen Urlauber den Alltag im Tal zurück und schweben einem Wintersporturlaub im höchstgelegenen Berghotel Europas entgegen. Ab der Wintersaison 2015 ist es neu im Programm des Reiseveranstalters ITS.

Umgeben von den 3.000er Gipfeln wie Weißkugel, Wildspitze und Similaun ist allein das Panorama des Hotels ein Erlebnis. Wer nicht nur Bergromantik sucht, sondern als Wintersportfan den Kick auf der Piste erleben möchte, der ist im 3-Sterne-Haus mit seinen 36 Zimmern genau richtig. Unmittelbar vor der Haustür beginnt das schneesichere Skigebiet des Schnalstaler Gletschergebiets. Frühaufsteher kommen noch vor Öffnung der Pisten auf ihre Kosten: Viele nutzen die Gelegenheit, die Schmugglerabfahrt in morgendlicher Stille zu befahren. Allerdings sollte man gut ausgeschlafen sein, denn die acht Kilometer lange Abfahrt ins Tal hat es in sich: Sie gilt als eine der anspruchsvollsten Pisten der Region. Ein 6-Tage-Skipass ist ab einer Woche Hotelaufenthalt für ITS-Gäste bereits inklusive.

[contentblock id=26 img=html_left.png]Die Schneesaison beginnt hier bereits im Herbst, doch der vorläufige Höhepunkt der kommenden Wintersaison steigt kurz vor Weihnachten. Denn am 19. Dezember eröffnet der „Funpark Schnalstal“, wo actionbegeisterte Snowboarder und Freestyler ein neues Abenteuerparadies finden. Auch auf Langläufer warten beim Höhentraining auf dem Gletscher in einer der höchstgelegenen Loipen der Alpen echte Herausforderungen. Im Herbst trifft sich hier sogar die Elite der Langläufer und Biathleten zum Training. Wer auch einmal die Bretter abschnallen möchte, der kann auf ganz traditionelle Weise die Bergwelt erkunden: Mit Schneeschuhen erwandern sich auch Ungeübte spektakuläre Wege über den Hochjochgletscher bis zur Eishöhle und erleben den Nervenkitzel, den einst die Pioniere des Alpinismus beim Besteigen der Südtiroler Alpen empfunden haben müssen.

Nach einem aktiven Tag können die Gäste im Glacier Hotel Grawand wieder Kraft tanken: Bei einem Aufguss in der höchsten Sauna der Alpen entspannen sich die Muskeln, bevor frische Südtiroler Produkte auf den Tisch kommen und man den Blick im Panoramarestaurant über die Bergidylle schweifen lässt.

Italien, Schnalstal, 3-Sterne Glacier Hotel Grawand
1 Woche im Doppelzimmer, Halbpension vom 19.12.-26.12.2015 pro Person ab 766 Euro

DER

 

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Der Geschmack von Weihnachten – weihnachtliche Köstlichkeiten genießen

In der Zeit vor Weihnachten laufen Köche und Bäckerinnen zur Höchstform auf, denn zum großen Fest kommt das Beste aus Küche und Keller auf den Tisch. Das gleiche gilt für Hotels und Tourismusregionen: Besondere Spezialitäten sind nur für die Weihnachtszeit reserviert.

Weihnachts-Klassiker neu interpretiert in Niederösterreich

Österreich, das Land der himmlischen „Mehlspeisen“, besitzt natürlich einen reichen Schatz an Rezepten für Weihnachtsbäckereien, die auf regionalen Produkten basieren. Eine niederösterreichische Spezialität ist zum Beispiel der Waldviertler Graumohn, der sich zu allerlei Köstlichkeiten verarbeiten lässt. Für das Mohn-Vanille-Kipferlrezept des Mohnwirts Neuwiesinger aus dem Waldviertler Mohndorf Armschlag nehme man 200 g Butter, 250 g griffiges Mehl, 100 g geriebenen Mohn und 70 g Staubzucker. Man vermengt Butter und Mehl („abbröseln“ sagt man in Österreich) und verknetet sie rasch mit den übrigen Zutaten zu einem Teig, der eine Stunde im Kühlen ruhen muss. Anschließend wird der Teig zu kleinen Kipferln geformt, diese bei 160° ca. 10 min gebacken und noch warm in mit Vanillezucker vermischtem Staubzucker gewälzt. Als Getränk dazu ist Glühmost zu empfehlen. Er wird aus ½ l Birnenmost, vorzugsweise aus dem niederösterreichischen Mostviertel, 1/8 l Wasser, 4-5 Gewürznelken, 1 Zimtstange gebraut und mit braunem Kandiszucker gesüßt.

www.niederoesterreich.at

Weihnachten mit Stil und Genuss im Grandhotel Villa Castagnola

Ursprünglich war das Grand Hotel Villa Castagnola in Lugano das Feriendomizil russischer Aristokraten, heute ist es ein 5-Sterne-Resort der Luxusklasse am Ufer des Luganersees. Entsprechend nobel und elegant ist das Ambiente, dem Kunstwerke zeitgenössischer Künstler eine unverwechselbare Note verleihen. Zur Weihnachtszeit wird das Hotel in festlichem Glanz erstrahlen, die beiden Gourmet-Restaurants Le Relais (14 Punkte im Gault Millau) und Arté al Lago (ein Michelinstern) haben schon exquisite Speisenfolgen für die Feiertage festgelegt. Zur Wahl stehen Pauschalen mit drei oder fünf Übernachtungen inkl. Halbpension und freiem Eintritt in den Wellness Corner. Mit drei Nächten ist das Paket für zwei Personen ab 1620 CHF, mit fünf Nächten ab 2700 CHF buchbar.

www.villacastagnola.com

[contentblock id=39 img=html_left.png]Das Flair der Postkutschenzeit im Romantikhotel Post

Die alten Bänke und Holzvertäfelungen in der historischen Gaststube wecken Erinnerungen an Zeiten, als man noch mit der Kutsche vor dem Romantikhotel Gasthof Post in Kössen im Tiroler Kaiserwinkl vorfuhr. Charme und Originalität des Hauses wurden liebevoll bewahrt, nostalgische Sammlerstücke, Bilder, Fotografien und Antiquitäten schmücken Zimmer und Flure. Komfortmäßig ist das traditionsreiche Haus freilich im 21. Jahrhundert daheim und wird zudem vom Schwesterbetrieb, dem 4-Sterne-Superior-Hotel Peternhof, in Sachen Wellness und Wohlfühlen wunderbar ergänzt. Die Gäste der Post können nämlich den 2.500 qm großen Spa-Bereich des Peternhofs mitnutzen.

Eine gelungene Symbiose von Zeitgemäßem und Althergebrachtem kennzeichnet auch die Küche des Gasthofs Post. Wenn es um die Qualität der Zutaten geht, sind Küchenchef Stefan Noack und sein Team ganz konservativ: Frisch und natürlich müssen die Lebensmitteln sein, am besten aus der Region, wie die Heumilch-Produkte aus dem Kaiserwinkl. Der Schwerpunkt der Karte liegt auf österreichischer Küche, die kreativ und leicht interpretiert wird, vom Alt Wiener Tafelspitz mit Apfelkren bis zur Orangen-Kürbiscremesuppe mit steirischem Kernöl. Die Übernachtung in einem der mit nostalgischem Flair eingerichteten Doppelzimmer kostet inkl. Kaiserfrühstück 45 Euro pro Person, in der Zeit vom 20. Dezember 2014 bis 4. Januar 2015 ist eine Übernachtung mit Frühstück für 65 Euro pro Person buchbar.

www.hotelgasthofpost.at

Im Posthotel Achenkirch verrät der Patissier sein Stollenrezept

Im Posthotel Achenkirch steht während der Adventszeit an jedem Tag etwas Besonderes auf dem Programm, das die Gäste an ihre Kinderzeit denken lässt: Bratäpfel schmausen, Geschichten zuhören, im Laternenschein durch die winterliche Landschaft wandern. Traditionelle Tiroler Volksmusik, Ausflüge zu Christkindlmärkten oder zum Bergbauernmuseum Sixenhof stimmen auf eine besinnliche Weihnachtszeit ein. Jeweils dienstags öffnet der Patissier seine Backstube und weiht die Gäste in die Zubereitung eines perfekten Weihnachtsstollens ein.

Sieben vorweihnachtliche Verwöhntage mit allen Leistungen der Verwöhnpension sind vom 2. November bis 23. Dezember 2014 ab 877 Euro pro Person im 5-Sterne-Wohlfühlresort buchbar. Eine Pferdekutschenfahrt und eine Laternen-Wanderung sind mit im Paket. Am 6. Dezember fährt der Nikolaus in himmlischer Begleitung in der Kutsche vor.

www.posthotel.at

Südtiroler Schmankerl im Hotel Bergschlössl

Im Lüsner Tal, das sich von Brixen durch Wälder und Wiesen bis zu den Almen am Fuße der Dolomiten hinauf zieht, liegt 1000 m über dem Alltag das 4-Sterne-Hotel Bergschlössl. Gourmetgenuss und Tradition spielen dort zu Weihnachten natürlich eine große Rolle. So umrahmt ein abwechslungsreiches Live-Musikprogramm von Volksmusik bis Jazz viele stimmungsvolle Abende. Gäste, die einen Wochen-Aufenthalt vom 19.-26. Dezember 2014 im Bergschlössl ab 540 pro Person buchen, bekommen einen Urlaubstag als Geschenk unter den Christbaum gelegt, sie zahlen für sieben Tag nur den Preis von sechs.

Was sie außerdem erwarten dürfen, sind Wellness-, Sauna und Badefreuden sowie ein Wochenprogramm mit Aktiv- und Kultur-Angeboten wie Schneeschuhwanderungen, Malstunden oder Kochkurse. Vielleicht probieren sie das Rezept einer gehaltvollen Weinsuppe, für die man ½ l gute Fleischsuppe, 3-4 Eidotter, ¼ l guten Weißwein, ¼ l Sahne, Weißbrotwürfel und etwas Zimt braucht. Die Weißbrotwürfel werden mit etwas Butter in der Pfanne geröstet. Man lässt die Suppe aufkochen, nimmt sie vom Herd, verquirlt Sahne und Eidotter und rührt die Mischung in die heiße Suppe. Anschließend gibt man den Wein dazu und rührt die Suppe schaumig. Garniert mit den Brotwürfeln und einer Prise Zimt in vorgewärmten Tellern anrichten. Ein heißer Genuss, vor allem nach einem Tag im Schnee.

www.bergschloessl.com

MuP

Vorfreude aufs Christkind – Zauberhafte Adventsmärkte verkürzen das Warten auf Weihnachten

Wenn Vorfreude die schönste Freude ist, dann gibt’s in der Vorweihnachtszeit besonders viel Grund dafür. Konzerte, Lesungen und Christkindlmärkte, Feiern mit Freunden und Kollegen lassen den Dezember wie im Flug vergehen. Zwar wird gerne und ausgiebig über die vorweihnachtliche Hektik und den Stress gejammert. Trotzdem bummeln unzählige Menschen voller Begeisterung, mit glänzenden Augen, gelegentlich auch glühenden Nasen, über die Adventsmärkte, sind die Konzerte bestens besucht. Einige der schönsten stellen wir im Newsletter vor.

Advent im Gebirg in Obertauern

Auch die leisen, besinnlichen Töne werden in Obertauern gespielt. Die Schneeschüssel im Salzburger Land ist ja mehr für spektakuläre Events und Konzerte mit der ersten Riege aus Rock und Pop bekannt, doch am 22. Dezember 2014 klingt es romantisch und volkstümlich, wenn die Meissnitzer Band LIVE aufspielt. Das Adventskonzert im Haus des Gastes „Advent im Gebirg“ bringt zusammen, was zusammengehört: Berge, Schnee und alpine Musik. www.obertauern.com

Waldadvent in Bad Feilnbach

Für zwei Tage, am 13. und 14. Dezember 2014, unterbrechen unzählige Lichter und buntes Markttreiben die winterliche Stille im Bad Feilnbacher Naturpark zwischen Oster- und Jenbach. Fackeln und Feuerschalen beleuchten die über 40 Buden sorgfältig ausgewählter regionaler Aussteller, die Handarbeiten, Kerzen, Töpferwaren, Schnitzereien und ähnliches mehr feilbieten. Veranstalter des 4. Waldadvents ist der Trachtenverein “D´Jenbachtaler”, der auch dieses Jahr wieder einheimische Musik- und Theatergruppen sowie Christian Staber, den Europameister im Eisschnitzen für das Rahmenprogramm eingeladen hat. Mit schmackhaften Spezialitäten aus der Region können sich die Besucher gegen die Winterkälte wappnen. Der Eintritt zum Waldadvent ist frei. www.bad-feilnbach.de

[contentblock id=39 img=html_left.png]Weihnachtliche Tradition und Moderne in der Südtiroler Ferienregion Kronplatz

Einheimische Spezialitäten, wie Pustertaler Erdäpfel und „Plattlan“ mit Kraut sind auf dem Brunecker Christkindlmarkt die köstlichen Alternativen zu Bratwurst & Co, die sonst übliche Verpflegung auf Weihnachtsmärkten. Die Stände im Tschurtschenthaler Park bieten ein außergewöhnliches Sortiment an Südtiroler Qualitätsprodukten und altüberliefertem Handwerk an. Heimische Musikgruppen, Schulchöre, Brauchtums-Veranstaltungen wie der Krampus- und der Nikolaus-Umzug am 6. und 7. Dezember, ein spannendes Kinderprogramm und „Weihnachtswerkstätten“ begleiten den stimmungsvollen Christkindlmarkt. So können Besucher lernen, wie man Adventskränze bindet oder „Niggilan“ bäckt, eine traditionelles Gericht der „Puschtra Kuchl“. Der Markt wird am 27. November 2014 eröffnet und dauert bis zum Festtag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar 2015. www.kronplatz.com

Adventmärkte in Weinviertler Kellergassen

Statt durch eine festlich illuminierte Innenstadt zu flanieren, schwärmen Adventsmarktbesucher im niederösterreichischen Weinviertel in die für die Region so typischen Kellergassen aus, zum Beispiel in die längste Kellergasse Niederösterreichs in Hadres oder in die verzweigten Kellergewölbe von Herrenbaumgarten. Auch Schlösser und Burgen sind beliebte Standorte, um edles Kunsthandwerk sowie Hausgemachtes aus Küche und Keller anzubieten. So lädt in Schloss Hof ein Weihnachtsdorf zum stimmungsvollen Einkaufsbummel ein oder Burg Kreuzenstein ein mittelalterlicher Adventsmarkt. Auf eines können sich die Besucher der Weinviertler Adventmärkte verlassen – auch als Glühwein sind die regionalen Weine ein Genuss. www.weinviertel.at

Südtiroler Schmankerl auf dem Christkindlmarkt in Bozen

Der Zauber des Advents – auf dem Bozner Christkindlmarkt ist er spürbar. Der Waltherplatz im Herzen der mittelalterlichen Stadt beherbergt die traditionellen Holzhütten des Christkindlmarktes, in denen 80 Standbetreiber landestypischen Weihnachtsschmuck, handgefertigte Produkte aus Holz, Glas, Keramik sowie Geschenkideen aus dem lokalen Kunsthandwerk anbieten. Auch die kulinarischen Südtiroler Spezialitäten und das köstliche Weihnachtsgebäck, darunter der berühmte „Bozner Zelten“ dürfen nicht fehlen. Der Bozner Christkindlmarkt findet vom 28. November 2014 bis zum 6. Januar 2015 statt und wird von einem Rahmenprogramm begleitet: Musikkapellen spielen auf, Geschichtenerzähler und ein Marionettentheater begeistern die Kinder, Handwerker zeigen ihr Können.

Das Urlaubspaket „Weihnachtszauber am Bozner Christkindlmarkt“ ist ab 198,- € buchbar und gilt für 3 Übernachtungen zwischen Sonntag bis Donnerstag vom 2. bis 20. Dezember 2014. Im Paketpreis enthalten sind eine Besichtigung des Merkantilmuseums, eine geführte Stadtbesichtigung, eine Christkindlmarkt-Sammlertasse und eine Kostprobe von traditionellen Weihnachtskeksen im Hotel. www.bolzano-bozen.it

Nikolaus und Krampus auf Besuch im Salzburger Lungau

Österreichische Kinder bestehen darauf, dass der Nikolaus seine Hausbesuche im prächtigen Bischofsornat macht und nicht im schlampigen roten Bademantel. Wenn er im Salzburger Lungau am 6. Dezember von Haus zu Haus geht, hat er im Gefolge einen Engel, der das goldene Buch trägt, den „Guatselträger“ mit Süßigkeiten für die braven Kinder und etliche, furchteinflößende Krampusse. Aber die müssen meistens draußen bleiben. Ausgestattet mit Larve, Fellen und Rute laufen sie durch die Gassen der Lungauer Ortschaften.

Das traditionelle Krampus-Laufen ist ein 500 Jahre alter Brauch, der von den jungen Leuten im Lungau weitergetragen wird. Am 7. Dezember sind sie zum Beispiel in St. Michael unterwegs, wo an den drei Adventswochenenden im Dezember ein stimmungsvoller Adventmarkt stattfindet. Eine Christkindlwerkstatt für Kinder, eine Krippenausstellung, Lesungen und Kulturprogramm gehören zu seinen Besonderheiten. Mit Pferdeschlittenfahrten, Kinderkarussell, Weihnachtskino, Streichelzoo, Konzerten und Adventskranzgesprächen verbreitet der Tamsweger Schlosspark an allen vier Adventswochenenden zauberhafte Weihnachtsvorfreude. www.lungau.at

mup

Kulinarische Entdeckungen auf Südtirols schönsten Wanderwegen

Wer Südtirol auf Schusters Rappen erobern will, hat sich die Stärkung unterwegs mehr als verdient. Zahlreiche Hof- und Buschenschänke der Marke „Roter Hahn“ liegen direkt an den schönsten Pfaden von den Dolomiten bis zur Weinstraße. Die bäuerlichen Gastgeber heißen hungrige Wanderer herzlich willkommen und verwöhnen mit regionalen Köstlichkeiten von Knödeln bis zu Kaiserschmarrn. Hier eine Auswahl der beliebtesten Strecken plus urig-authentische Einkehr-Tipps am Wegesrand.

Regionenübergreifend: Eisacktaler Keschtnweg

Den Spuren der Südtiroler Edelkastanie folgen Wanderer auf dem Eisacktaler Keschtnweg. Von Kloster Neustift bei Brixen über das Rittner Hochplateau bis hinunter in den Bozner Talkessel führt er auf über 60 Kilometern Länge durch Wälder, über Wiesen, durch Kastanienhaine und wird vorzugsweise in mehreren Etappen zurückgelegt. Einkehrmöglichkeiten der Marke „Roter Hahn“ gibt es reichlich entlang des Wegs: Typische Eisacktaler Buschenschänke wie der Villscheiderhof in Brixen (www.villscheider.info) oder der Oberpartegger in Villanders (www.oberpartegger.com) servieren ihren Gästen nicht nur hofeigene Köstlichkeiten der Südtiroler Küche, sondern auch Wein aus Eigenanbau. Auf dem Ritten stärken sich Keschtnweg-Wanderer beim Ebnicherhof (www.roterhahn.it) hoch über Bozen oder beim Ebnerhof (www.roterhahn.it) mit Fernblick bis zum Schlern.

Keschtnweg von Vahrn zum Villscheiderhof (2 Stunden) oder von Klausen zum Oberpartegger (1 Stunde). Zum Ebnerhof (etwa 35 Minuten) und Ebnicherhof (1 Stunde) einfach den Abzweigungen vom Keschtnweg folgen. Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Die große Runde: Meraner Höhenweg

Der fast 100 Kilometer lange Meraner Höhenweg gilt als eine der schönsten Wanderungen Südtirols und umrundet das Bergmassiv der Texelgruppe auf fast gleichbleibender Höhe von etwa 1.400 Metern. Wer die Route in einem Stück bewältigen möchte, sollte vier bis sechs Tagesetappen mit um die sieben Stunden Gehzeit einplanen. Es können aber auch nur Teilstrecken zurückgelegt werden. Der Pirchhof (www.pirchhof.it), Mitglied der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ befindet sich direkt am Meraner Höhenweg bei Naturns. Dort bekommen Besucher neben einem Logenplatz mit Sonnenterrasse hoch über Meran hausgemachte Köstlichkeiten wie Kasknödel, Mohnkrapfen sowie hofeigene Fleischspezialitäten serviert.

Von Katharinaberg bei Naturns über den Meraner Höhenweg ist der Pirchhof in etwa 3 Stunden erreichbar. Schwierigkeitsgrad: mittel

[contentblock id=40 img=html_right.png]Mit See- und Bergblick: Kalterer Höhenweg

Von der Talstation der Mendelbahn in St. Anton/Kaltern führt der Panoramaweg nach Altenburg und wieder zurück. Zwischen den vorwiegend bewaldeten Streckenabschnitten reichen einige weite Aussichten vom Kalterer See über das Südtiroler Unterland bis hin zu den Gipfeln der Dolomiten. Dreieinhalb bis vier Stunden sollten Wanderer für den 13 Kilometer langen Kalterer Höhenweg schon einplanen – dafür lockt am Ende die Einkehr beim Luggin Steffelehof (www.luggin-steffelehof.com) in St. Nikolaus bei Kaltern. In stilvollem Ambiente genießen Urlauber saisonale Spezialitäten wie Kalterer Plent (Polenta), selbstgemachtes Himbeereis sowie Wein und Destillate aus eigener Bio-Produktion.

Der Luggin Steffelehof bietet sich nach einer Wanderung auf dem Kalterer Höhenweg (3,5 bis 4,5 Stunden) an. Schwierigkeitsgrad: mittel

Pures Dolomiten-Glück: Oachner Höfeweg

Am Rundweg vom bekannten Schloss Prösels bei Völs bis nach St. Kathrein und wieder zurück liegen einige der schönsten Bauernhöfe der Region. Südtirols markantes Wahrzeichen, den Schlern, haben Wanderer dabei ebenso im Blick wie den Rosengarten oberhalb des Tierser Tals. Die 13 Kilometer sind in etwa viereinhalb Stunden gut zu schaffen – vor allem weil unterwegs zahlreiche Einkehrmöglichkeiten locken. Einen besonderen Hochgenuss der Marke „Roter Hahn“ erwartet Feinschmecker auf etwa halber Strecke beim historischen Fronthof (www.fronthof.com) in Völs. Wein aus Eigenanbau kommt dort ebenso auf den Tisch wie Speck von den eigenen Schweinen, Salate und Schlutzer (zarte gefüllte Teigtaschen).

Der Oachner Höfeweg führt sowohl von Schloss Prösels als auch von St. Kathrein aus zum Fronthof und wieder zurück (4,5 Stunden). Schwierigkeitsgrad: leicht

Der Geruhsame: Jaufentaler Panoramaweg

Mehr einem Spaziergang als einer Wanderung gleicht die Runde auf dem Jaufentaler Panoramaweg oberhalb von Ratschings. Mit einem Höhenunterschied von nur etwa 350 Metern geht es auf gut acht Kilometern Länge von Gasteig in Richtung Mittertal und zurück. Wer der Abzweigung zur Ungererhofschenke (www.ungerer.bz.it) im Talschluss folgt, wird den kleinen Umweg nicht bereuen: Gastgeberfamilie Rainer ist über die Talgrenzen hinaus bekannt für Speck und Kaminwurzen bis hin zu Wildgerichten aus eigener Jagd.

Von Gasteig geht es über den Jaufentaler Panoramaweg auf einer beschilderten Abzweigung bis zur Ungererhofschenke (2,5 Stunden) im Talschluss. Schwierigkeitsgrad: leicht

Vinschgau leise plätschernd: Gschneirer Waalweg

Das regenarme Klima im Vinschgau ist ideal für Urlauber, die lokalen Bauern hingegen haben seit je mit der Trockenheit in Südtirols sonnigem Westen zu kämpfen. Erst die Entwicklung der so genannten Waale ermöglichte es, das für den Ackerbau notwendige Wasser aus den höheren Lagen ins Tal zu schaffen. Entlang der für die Region typischen Bewässerungskanäle führen zahlreiche Wanderpfade, darunter der beschauliche Gschneirer Waalweg. In etwa drei bis vier Stunden geht es von Schluderns aus über die Churburg durch Felder und Wiesen zur Höfegruppe Gschneir. Dort verläuft die Route neben dem plätschernden Wasserlauf wieder bergab. Der Birkenhof (www.roterhahn.it) direkt am Waalweg bietet neben Panoramablick auf den Ortler selbst gemachtes Brot, Fleisch aus eigener Herstellung sowie eine riesige Auswahl an Knödel und Süßspeisen.

Von Schluderns zum Greinhof und dann über den Gschneirer Waalweg zum Birkenhof (etwa 1,5 Stunden). Schwierigkeitsgrad: leicht

Gadertal deluxe: Armentara-Rundweg

Von Wengen im Gadertal aus startet der etwa vierstündige Rundweg zu den berühmten Armentara-Wiesen. Die Hochalm gilt als Schauplatz der Fanes-Sage, Nationalepos der Ladiner, und beeindruckt vor allem im Frühling mit ihrer Blütenfülle von Trollblumen bis hin zu Enzianen. Umringt von Gipfelformationen wie der Heiligkreuzkofelgruppe und der Zehnerspitze geht’s weiter zur Wallfahrtskirche Hospiz Heiligkreuz. Über den Wengener Höhenweg führt die Strecke zurück zu einem weiteren Pilgerort, diesmal allerdings für Feinschmecker: Auf dem Erbhof Lüch de Survisc (www.roterhahn.it) tischt Bäuerin Annamaria Vallazza ihren Gästen feinste ladinische Spezialitäten auf, zum Beispiel Tutres gefüllt mit Spinat, Topfen, Kraut, Kartoffeln oder Mohn. Unbedingt versuchen sollte man auch ihre Cajinci arstis (Teigtaschen) und hausgemachten Säfte.

Vom Lüch de Survisc zur St.-Barbara-Kirche, dann über die Armentara-Almen auf Weg 15 zur Wallfahrtskirche Hospiz Heiligkreuz (3 Stunden) und über Weg 15 A wieder zurück zum Hof in Wengen (1 Stunde). Schwierigkeitsgrad: mittel

AHM