Mitternachtssonne in Spitzbergen – dem nördlichsten Reiseziel der Welt

Mit Spitzbergen assoziiert man wissenschaftliche Expeditionen, das Nordlicht… oder einfach gar nichts. Kaum bekannt ist, dass Spitzbergen auch das nördlichste Reiseziel der Welt ist, knapp 1.200 Kilometer vom Nordpol entfernt. In den Sommermonaten wird es niemals dunkel und es werden Bootstouren in diejenigen Fjorden angeboten, die für den Rest des Jahres zugefroren sind. Außerdem kann man zwischen Walrössern und Seehunden Kajak fahren oder einen der vielen Gletscher besteigen. Wer weiß, vielleicht sehen Sie unterwegs sogar einen Eisbären, denn die fühlen sich wirklich wohl in Spitzbergen. Eins ist sicher: Der Sommer bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn man ihn einmal in Spitzbergen erlebt hat.

78°N – Auf diesem Breitengrad befindet sich Svalbard, wie Spitzbergen offiziell genannt wird. Ein Land namens Svalbard wurde in isländischen Schriften bereits im Jahr 1194 als „Land mit den kalten Küsten“ erwähnt. Als offizieller Entdecker gilt jedoch der niederländische Seefahrer und Polarforscher Willem Barentsz, der 1596 diesen Ort aufgrund seiner spitzen Berggipfel, die sich auf der Hauptinsel befinden, Spitzbergen nannte. Die Inselgruppe hat einen Sonderstatus, steht unter norwegischer Verwaltung und ist reich an Steinkohle. Aufgrund der Nähe zum Nordpol fungiert sie ebenfalls als Zentrum für wissenschaftliche Forschungsprojekte. Zudem lockt Spitzbergen jährlich mehrere Tausend Touristen an, die alle auf der Suche nach Ruhe, Naturnähe und einzigartigen Erlebnissen sind. Und davon hat Spitzbergen reichlich zu bieten.

Midnight BBQ unter der Mitternachtssonne

Aufgrund der Lage am 78. Breitengrad werden die Jahreszeiten zu einem besonderen Erlebnis. Von Ende April bis Ende August bleibt die Sonne immer über dem Horizont stehen und es wird nie dunkel auf Spitzbergen. Während von Ende Oktober bis Mitte Februar konstante Dunkelheit herrscht. In dem kurzen Zeitraum dazwischen werden die Tage durchschnittlich 20 Minuten pro Tag länger oder kürzer. Daher erlebt man Spitzbergen auch – je nach Jahreszeit – sehr unterschiedlich. In den Sommermonaten sorgt die Flut an Sonnenlicht für einen enormen Energieschub. Eine Grillsession mitten in der Nacht ist keine Seltenheit in Spitzbergen.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Sommerliche Schiffstouren entlang der Fjorde und Gletscher

Eine Schiffstour durch die Gewässer Spitzbergens ist keine Selbstverständlichkeit. Ungefähr neun Monate pro Jahr sind die Fjorde und Meerengen in Spitzbergen eine einzige große, undurchdringliche Eisfläche. Aber von Juni bis einschließlich August sind die meisten Routen zwischen den Inseln schiffbar. Beliebte Touren führen u.a. zu der russischen Siedlung Barentsburg oder der Geisterstadt Pyramiden. Auch die größtenteils verlassenen Siedlungen in Tempelfjorden, Skansbukta und Prins Karls Forland sind beliebte Ziele für Tagesausflüge. Aber ganz egal, welche Tour man auch unternimmt, man kommt immer an zahlreichen, imposanten Gletschern und wunderschönen Mondlandschaften vorbei. Wenn Sie die ganze Westküste oder die gesamte Inselgruppe von Spitzbergen per Schiff erkunden wollen, buchen Sie eine mehrtägige Tour bei einem lokalen Reiseveranstalter. Übernachten können Sie in Zelten, Blockhütten oder auf dem Boot. Eine unvergessliche Erfahrung!

Zwischen Walrössern und Seehunden Kajak fahren

Im Sommer als Aktivität auf dem Wasser sind auch Kajaktouren sehr beliebt. Mit Trockenanzügen und Rettungswesten ausgerüstet können Sie durch die Adventfjorde fahren. Auf der Tour gehen Sie zweimal an Land und besuchen Sie u.a. „Advent City“, eine ehemalige Minenarbeitersiedlung. Wundern Sie sich nicht, wenn ein Seehund oder ein Walross auf einer der Eisschollen im Wasser an Ihnen vorbeitreibt. Auch mehrtägige Kajaktouren sind auf Nachfrage möglich.

Auf Gletschern wandern

Wandern ist wohl die beliebteste Aktivität in den Sommermonaten. Fast alle Wanderwege sind dann begehbar und die Natur erwacht nach den schweren und langen Wintermonaten wieder zu neuem Leben. Da 60% der Oberfläche in Spitzbergen aus Gletschern besteht, sind Gletscher-Wanderungen bei vielen Touristen beliebt. Begleitet von erfahrenen Wanderführern erklettern Sie diese imposanten Naturphänomene. An die spektakulären Ausblicke auf der Wanderstrecke werden Sie sich später immer wieder gerne zurückerinnern. Einige der Gletscherwanderungen werden auch mit Hilfe von Schlittenhunden durchgeführt. Diese übernehmen einen Teil der Lasten, damit man den Gletscher mit leichterem Gepäck besteigen kann.

[contentblock id=40 img=html_right.png]Besondere Fauna und Flora

Spitzbergen liegt in einer der extremsten Gegenden auf der Welt. Vegetation ist nur auf knapp 6 – 7 Prozent der Fläche möglich, weil der Permafrost im Sommer nur das Auftauen der Oberfläche zulässt. Auf Spitzbergen wurden 170 unterschiedliche Pflanzenarten entdeckt, was aufgrund der niedrigen Temperaturen, fehlendem Niederschlag (Spitzbergen wird auch als „Arktische Wüste“ bezeichnet) und kargen Böden ein wahres Wunder ist.

Auch die Fauna auf Spitzbergen hält Überraschungen bereit und kann als einzigartig bezeichnet werden. Rentiere und Polarfüchse sind fast die einzigen Landsäugetiere, die ursprünglich auf Spitzbergen lebten. Auch Seehunde, Weißwale (Belugas) und Walrosse finden sich in großer Anzahl, genau wie bei uns unbekannte Vogelarten, wie der Tordalk, Dreizehenmöwe und Basstölpel. Aber die interessantesten und gefürchtetsten Bewohner Spitzbergens sind zweifellos die Eisbären. Man sieht sie vor allem auf den östlichen Inseln, aber auch andernorts in Spitzbergen kann man auf diese weißen Kolosse treffen. Daher ist es auch Pflicht, eine Waffe mit sich zu führen auf Spitzbergen, wenn man die bewohnten Gebiete verlässt, damit man sich vor einem eventuellen Angriff eines Eisbären schützen kann.

Praktisches

Spitzbergen ist vielleicht nicht gerade das nahe gelegenste Reiseziel, aber trotzdem gibt es relativ viele Flugverbindungen. Beispielsweise werden täglich Flüge zwischen Longyearbyen und dem Festland, über Oslo oder Tromsø, angeboten. Buchen kann man über SAS (www.flysas.be) oder Norwegian Airlines (www.norwegian.com).

Fast alle Hotels befinden sich in Longyearbyen und entsprechen den westlichen Standards. Sie können direkt bei dem jeweiligen Hotel buchen.

Mehr Infos über Spitzbergen: www.visitsvalbard.com

gce

Norwegische Spezialitäten à la carte

Auf den Hurtigruten-Kreuzfahrten entlang der norwegischen Küste wird ab sofort zum Dinner zusätzlich zum wechselnden Tagesmenü ein À-la-carte-Menü angeboten. Die Gäste können sich auf kreative kulinarische Höhepunkte mit hochwertigen regionalen und saisonalen Produkten freuen.

Das neue À-la-carte-Konzept wartet mit bis zu fünf Gängen auf. So kann beim Abendessen entweder das täglich wechselnde 3-Gang-Menü oder ein Menü À-la-carte gewählt werden. Unter anderem stehen Rentier-Carpaccio aus der Finnmark, Seesaibling aus dem Sigerfjord und Apfelkuchen mit Haselnusseis von der Hofmolkerei Gangstad in Trøndelag auf der Speiskarte. Insgesamt umfasst die Karte vier Vorspeisen, fünf Hauptgerichte, vier Desserts sowie eine Käseplatte. Serviert wird das À-la-carte-Menü separat in gemütlicher Atmosphäre.

Mit dem kulinarischen Konzept Norway’s Coastal Kitchen bietet jede Hurtigruten Reise authentisch norwegische Geschmackserlebnisse: Die ausgewählten Speisen spiegeln neben der jeweiligen Jahreszeit auch die bereiste Region mit ihren lokalen Spezialitäten und Besonderheiten wider. Die verwendeten Produkte stammen von kleinen Produzenten und Lieferanten der Region und werden tagesfrisch in den 34 Häfen der Reise an Bord geholt.

Das À-la-carte-Menü kann gegen einen geringen Aufpreis als Alternative zum gesetzten Menü, welches bei Voll- und Halbpension enthalten ist, gebucht werden. Die Buchung erfolgt an Bord und ist auf allen Schiffen außer auf MS Lofoten und MS Vesterålen möglich.

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Die 7-tägige Seereise von Bergen nach Kirkenes ist für den Reisezeitraum Juni zum Basispreis ab 1.629 Euro pro Person, bzw. ab 1.361 Euro pro Person für die 6-tägige Reise von Kirkenes nach Bergen buchbar. Für ein längeres Norwegen-Erlebnis bietet

Hurtigruten die klassische, zwölftägige Postschiffroute Bergen-Kirkenes-Bergen für den Reisezeitraum Juni ab 2.394 Euro pro Person an. Im Preis inbegriffen ist Vollpension sowie eine deutschsprachige Reiseleitung an Bord. Landausflüge können individuell hinzugebucht werden.

AK

Die fünf schönsten Weihnachtsmärkte in Norwegen

Verschneite Weihnachten mit Rentieren und Lebkuchen, dazu skandinavischer Glühwein (Gløgg) und Volkstänze – all das gehört zum Alltag eines typisch norwegischen Weihnachtsmarktes.

Røros – Rentiere füttern in der Märchenstadt

Das märchenhafte Weihnachtserlebnis beginnt schon am Bahnhof, wo man mit der Pferdekutsche in die alte UNESCO-Welterbestadt gebracht wird. Kleine Holzhäuser und enge Gassen bilden die Kulisse für einen der idyllischsten Weihnachtsmärkte Norwegens. Jedes Jahr strömen viele Besucher in die kleine Bergstadt Røros und probieren die bei Feinschmeckern bekannte Røros-Butter oder regionales Bier und Rentierfleisch. Touristen können auch eine der indigenen Sami-Familien besuchen und Rentiere füttern. Im Jahr 2014 findet der Markt vom 5. bis zum 7. Dezember statt.

Trondheim – die Wikingerhauptstadt Norwegens

Ein Besuch in Røros lässt sich mit einer Reise nach Trondheim, der ältesten Hauptstadt Norwegens, gut verbinden. Der Weihnachtsmarkt der geschichtsträchtigen Stadt befindet sich direkt vor dem Nidarosdom – Olaf der Heilige, der Norwegen christianisierte, wurde hier angeblich begraben. Der Ort markiert zudem das Ende eines der wichtigsten Pilgerwege der Welt. Der Markt findet vom 12. bis zum 21. Dezember statt und ist für regionale Käsespezialitäten, Bier und Handwerk bekannt.

Oslo – Weihnachtsstimmung kommt in die Hauptstadt

Auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt im Norsk Folkemuseum (Norwegisches Volksmuseum) erleben Besucher Weihnachtstraditionen aus allen Landesteilen. Mit 100 altmodischen Holzbuden, hausgemachtem Handwerk und Essen, von Pferden gezogenen Schlitten und einer “Werkstatt des Weihnachtsmannes”, wird an diesem Ort Weihnachten in die Hauptstadt gebracht. Besucher reisen hier in die Vergangenheit und sehen, wie die Norweger im Laufe der Jahre die Weihnachtszeit in kleinen geschmückten Häusern feierten. Der Ort inspirierte Disney zum Computeranimationsfilm “Die Eiskönigin – Völlig unverfroren”. Neben Stabkirchen und Volkstänzen beeindrucken die alten Häuser, die nach bestimmten Zeitepochen verziert sind. Der Markt ist am 6. und 7. sowie am 13. und 14. Dezember geöffnet.

Geilo – Newcomer des Jahres

[contentblock id=74 img=html_left.png]Inmitten der Gebirgsregion im Zentrum Norwegens kann man einen Skiurlaub mit dem Besuch des neuen Weihnachtsmarktes in Geilo verbinden. Im Mittelpunkt des charmanten Marktes stehen regionale Küche und Kunst. Die steilen Berge und tiefen Wälder der Region inspirierten Schriftsteller zu vielen Volksmärchen mit Trollen und anderen mythischen Figuren. Der Markt findet vom 22. November bis zum 22. Dezember jedes Wochenende statt.

Bergen – die größte Lebkuchenstadt der Welt

Zur Weihnachtszeit zeigt sich die Fjordstadt von einer neuen Seite, und Besucher können Bergen als Miniaturstadt aus Lebkuchen erleben. Schul- und Kindergartenkinder beteiligen sich jedes Jahr aktiv am Erhalt dieser Tradition und bauen das Rathaus, Schiffe, Autos und kleine Häuser. Selbst den Hansekai kann man in der Pfefferkuchenstadt entdecken. Die Lebkuchenstadt ist vom 22. bis zum 31. Dezember 2014 geöffnet, am Weihnachtstag (25. Dezember) jedoch geschlossen.

VisitNorway

Dänemark stimmt sich auf die Weihnachtszeit ein

Wenn die Tage länger und dunkler werden, wird es in Dänemark so richtig „hyggelig“, sprich: gemütlich. Denn im nordischen Königreich – kürzlich auf dem Global Peace Index 2014 des Institute for Economics and Peace nach Island als friedlichstes Land der Welt ausgezeichnet – begeht man die kommenden Wochen gerne in trautem Beisammensein. Im ganzen Land zeigt sich die den Dänen ganz eigene Wesensart nun besonders deutlich, wenn bewährte Traditionen gehegt und gepflegt werden.

In Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus zum Beispiel zeigt der Weihnachtsmarkt „Jul i Den Gamle By“ im Freilichtmuseum „Die Alte Stadt“ mehr als 400 Jahre dänische Weihnachtsgeschichte und -traditionen. Odense auf Fünen feiert beim „H.C. Andersen Julemarked“ Weihnachten wie zu Zeiten des großen Märchendichters Hans Christian Andersen. Kopenhagen verzaubert mit gleich drei Weihnachtsmärkten – mal klassisch mit vielen dänischen Design-Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten, mal unkonventionell im berühmt-berüchtigten Freistaat Christiania. Fester Bestandteil der Jule-Zeit in der dänischen Hauptstadt sind auch die festlichen Weihnachtstische der Königlichen Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen.

[contentblock id=74 img=html_left.png]Ein echtes Highlight, das man so nur im kleinen Königreich findet, sind die Weihnachtsmärkte in Dänemarks historischen Schlössern und Herrensitzen. Dazu gehören vor allem die Märkte auf Seeland und Fünen vor der nostalgischen Kulisse von einstigen und heutigen Adelssitzen wie Schloss Valdemar. Und Dänemarks selbst ernannte „Weihnachtshauptstadt“ Tønder nahe der deutsch-dänischen Grenze präsentiert inmitten der historischen Altstadt ein wahres Weihnachtswunderreich inklusive Weihnachtsmannparade und süßen Verführungen.

Einige dänische Weihnachtsmärkte haben sogar noch bis Anfang Januar geöffnet – so kann man die nordische Weihnachtsstimmung noch in aller Ruhe nach den stressigen Festtagen genießen. Weitere Informationen: www.visitdenmark.de

Besuch beim Weihnachtsmann – Familienreise zum Polarkreis

Ein Besuch beim Weihnachtsmann! Dertour-Gäste können sich mit der viertägigen Festtagsreise „Hausbesuch beim Weihnachtsmann“ diesen exklusiven Wunsch erfüllen. Ab Hamburg führt die romantische Winterreise direkt ins finnische Rovaniemi und zum Weihnachtsmanndorf Santa Claus Village. Hier am Polarkreis wohnt der Weihnachtsmann in einem gemütlichen Holzhaus. Vom weihnachtlichen Postamt können die Gäste Briefe an die Lieben zu Hause verschicken und Kinder dürfen ihren Wunschzettel beim Weihnachtsmann persönlich abgeben.

Aber auch sonst ist diese Reise ein Erlebnis der besonderen Art: Auf einer Huskyfarm genießen die Gäste eine Hundeschlittenfahrt durch die Winterlandschaft. Anschließend wärmen sich alle am Lagerfeuer. Auf der Rentierfarm erzählt ein Same vom Leben im Norden, bevor die Gäste auf den Schlitten steigen, um den Rentierführerschein zu erwerben. Mit etwas Glück zeigen sich zu später Stunde auch die Nordlichter am Nachthimmel.

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Preisbeispiel (Dertour „Nordische Länder“ Winter 2014/2015)

„Hausbesuch beim Weihnachtsmann“, 4-tägige Flugpauschalreise, Flug ab/bis Hamburg nach/von Rovaniemi mit Finnair, Transfer vor Ort, 3 Übernachtungen in Blockhüttenhälften/Frühstück, Englisch sprechende Begleitung bei den Aktivitäten, Aktivitäten und Ausflüge lt. Programm, Wärmebekleidung, ab 1.173 EUR pro Person, 1 Kind (bis 11 Jahre) im Zusatzbett ab 888 EUR, (ab 12 Jahre ab 950 EUR).