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Advent & Weihnachtsmärkte Deutschland

Der Christkindlesmarkt Nürnberg (nach 2020 auch in 2021 abgesagt)

Corona: Christkindlesmarkt Nürnberg 2021 wird abgesagt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt 2021 kann aufgrund der neuen Vorgaben des Freistaats Bayern nicht stattfinden. Danach müssen alle Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt werden.

Vorjahre 2019 und früher:

„Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein“, schallt es von der Empore der Frauenkirche, wenn das Christkind traditionell am Freitag vor dem ersten Advent seine Gäste mit dem Prolog begrüßt und seinen Markt eröffnet.

Für Familien lohnt der Abstecher zum Hans‑Sachs-Platz. In unmittelbarer Nähe zum Christkindlesmarkt lässt die Kinderweihnacht mit nostalgischem Etagen-Karussell, Mini-Riesenrad und Eisenbahn die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen. Weihnachtsbäckerei, Kerzenwerkstatt oder Bastelstube laden zum aktiven Mitmachen ein. In „Olis Kinderpost“ können kostenlos Wunschzettel an das Christkind geschrieben werden und im „Nikolaus-Haus“ nimmt der Nikolaus die Wünsche der Kleinen entgegen. Ein Highlight erwartet die Kleinen von Dienstag bis Freitag jeweils um 14.30 Uhr: Dann besucht das Christkind persönlich die Kinderweihnacht und lädt alle Kinder zur Freifahrt in das Etagen-Karussell ein.

Gegenüber der Kinderweihnacht wartet auf die kleinen Besucher im weihnachtlich geschmückten Sternenhaus vom 2. bis 23. Dezember immer nachmittags ein zauberhaftes Kulturprogramm mit Märchen und Geschichten, Kinderoper, Musical, Ballett, Zaubertheater sowie Eigenproduktionen der regionalen Kindertheaterszene. Und auch hier kommt das Nürnberger Christkind persönlich vorbei und lädt jeden Dienstag und Donnerstag um 14 Uhr zur Märchenstunde.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt legt nicht nur großen Wert auf traditionelles Warenangebot, sondern auch auf eine nachhaltige Entwicklung. Zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe kommen viele der angebotenen Waren aus regionaler, handwerklicher Produktion. Auch die Marktbuden sind aus heimischer Fichte gefertigt und werden so lange wie möglich wieder aufbereitet – bis heute stammen noch immer mehr als 30 Buden aus dem Jahr 1890. Solch traditionelle Handwerksprodukte und ausgesuchte Spezialitäten aus Franken und der Oberpfalz finden sich auch direkt gegenüber des Rathauses in den Nischen von St. Sebald bei „Original Regional“. Das breite Sortiment umfasst ausgefallene Glühwein- und Punschsorten, handgemachte Wollprodukte, handgesiedete Seifen, Edelbrände und Fruchtaufstriche von heimischem Obst und Streuobstwiesen, Wurstspezialitäten vom Lamm, Rind und Schwein, Honig, Bienenwachsprodukte und vieles mehr.

Wer schon zu Hause seinen Marktbesuch plant, ist auf www.christkindlesmarkt.de bestens aufgehoben. Ab Ende November ist ein virtueller Bummel mittels 360-Grad-Panoramen möglich. Ganz neu sind auch die Self-Guided Touren: die ab Marktbeginn als PDF ausdruckbaren Rundgänge führen zu ausgewählten Buden des Kunsthandwerks oder zu „Nürnberger Originalen“ wie Zwetschgenmännle, Bratwürste und Rauschgoldengel. Und auch die Gästeführer der Stadt laden an sechs Terminen zu Touren durch die wechselvolle Geschichte des Christkindlesmarktes (Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg)