© Rothenburg Tourismus Service, Pfitzinger
Advent & Weihnachtsmärkte

Vom Weihnachtsmarkt zur Weihnachtsstadt – Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber mit neuem Konzept

Vom 23. November 2020 bis zum 6. Januar 2021 findet im mittelfränkischen Rothenburg ob der Tauber der Reiterlesmarkt statt. Auf eine über 500 Jahre alte Geschichte blickt die Alt-Rothenburger Weihnacht inmitten der romantischen Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern und kleinen Gassen zurück. Und auch in diesem Jahr wird diese Tradition fortgesetzt. Mit einer zeitlichen und räumlichen Ausdehnung des Marktes sowie weiteren Neuerungen stellt sich Rothenburg den diesjährigen Herausforderungen und führt sein Wintermärchen fort.

Größer, weiter, Weihnachtsstadt

Wo sich im letzten Jahr die Buden der Aussteller größtenteils auf Marktplatz und den Kirchplatz vor der St.-Jakobs-Kirche verteilten, wird in diesem Jahr ganz Rothenburg ob der Tauber zur Weihnachtsstadt. Um ein sicheres Umfeld für einen Besuch zu schaffen, genügend Platz zwischen den Ständen zu ermöglichen und den erforderlichen Mindestabstand für Besucher zu wahren, wurde der Reiterlesmarkt in seiner Größe ausgeweitet: Schrannenplatz, Kapellenplatz, Burggarten, Schmiedgasse und Herrngasse werden in diesem Jahr in den Weihnachtsmarkt einbezogen.

Adventsromantiker und Weihnachtsmarktbesucher dürfen sich gleich doppelt freuen. Denn nicht nur ein Großteil der Rothenburger Altstadt erstrahlt im Lichtermeer der Weihnacht, auch wird die Dauer des Reiterlesmarktes verlängert: Los geht es am 23. November 2020 und erst am Dreikönigstag wird das letzte Lichtlein gelöscht. Zahlreiche Budenbetreiber präsentieren auch über Weihnachten hinaus, also nach dem 23. Dezember, ihre Auslagen.

Sorglos in den Advent

Der Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber rangiert – laut der Reisewebsite „European Best Destination“ – auf Platz 14 der sichersten europäischen Weihnachtsmärkte. Ein umfangreiches Hygienekonzept und auf die Situation angepasste Einzelmaßnahmen wurden erarbeitet, um den weihnachtlichen Reigen rund um den historischen Markt auch in diesem Jahr fortführen zu können. Auf allen Plätzen des Rothenburger Weihnachtsmarktes besteht beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Essens- und Ausschankstände lösen sich in diesem Jahr aus dem Kernmarkt heraus und sind auf weitläufigen Plätzen sowie am Rande des Reiterlesmarktes vorzufinden.

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Eine umfangreiche Beschilderung, mittels Bodenmarkierungen und Schildern, leitet Besucher von Platz zu Platz und garantiert somit nicht nur einen entspannten Besuch des Marktes, sondern ebenfalls eine Rundtour durch Rothenburg ob der Tauber. Ein Weihnachtsstadt-Flyer sowie eine App geben einen umfassenden und hilfreichen Überblick zu Produkten, Ausstellern und Plätzen.

Halb virtuell, halb real

Der Rothenburger Adventskalender hat Tradition und gilt als wichtiges Element des Weihnachtsmarktes: Anstatt des ersten Türchens, das bekanntlich am 1. Dezember geöffnet wird, beleuchtet Rothenburg ein Fenster am historischen Rathaus. Gestaltet werden die Adventsfenster beispielsweise von Schülern, Chören und Vereinen; jeden Tag um 17 Uhr kommt ein weiteres hinzu, welches fortan bis zum 6. Januar in den Abendstunden leuchtet. Jedes Einzelne erzählt die Geschichte seiner Schöpfer; jene wird in diesem Jahr digital in die Welt hinausgetragen, denn die feierliche Eröffnung der Fenster findet virtuell über die sozialen Netzwerke statt. Weitere Informationen zur Rothenburg ob der Tauber auf www.rothenburg-tourismus.de. (lifePR)