Von Blütenstaub, Mehl und alten Familienrezepten – wie entstehen Südtiroler Qualitätsprodukte?

Seit mehr als zehn Jahren bürgt das Qualitätszeichen „Qualität Südtirol“ für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel aus Südtirol: Als Erkennungsmerkmal für den Verbraucher werden ausschließlich Produkte, die in Südtirol hergestellt werden und ein deutlich höheres Qualitätsniveau vorweisen, mit diesem Kennzeichen versehen. Die Reihe an Produkten reicht von Honig über Brot bis zu Speck.

Fleißige Bienen in 6000 Bienenvölkern

Die nördlichste Region Italiens ist landwirtschaftlich imposant. Die vielfältige Pflanzenwelt bietet ideale Voraussetzungen für die Honigbiene, deren Bienenstöcke sowohl im Tal als auch auf den Südtiroler Almen stehen können. Das schlägt sich in Farbe und Geschmack ihres Honigs nieder. In Südtirol gibt es insgesamt 6.000 Bienenvölker, die von 150 Imkern betreut werden und jährlich rund 90.000 Kilogramm Honig mit Qualitätszeichen herstellen. Der Südtiroler Honig zeichnet sich insbesondere durch einen niedrigen Wassergehalt aus, was ihn zu einer sehr konzentrierten und geschmacksintensiven Sorte werden lässt.

Der Imker Georg Eller machte seine Leidenschaft vor über 25 Jahren zum Beruf. Auf seinem Platterhof in Marling in der Umgebung von Meran werden die Bienen artgerecht und in naturbelassenen Holzmagazinen gehalten. Das garantiert einen sauberen und unbelasteten Honig. Neben Marling hat die Imkerei noch weitere Standorte in ganz Südtirol und kann so eine große Bandbreite an verschiedenen geschmackvollen Honigsorten vorweisen.

Ausflugstipp: Das Bienenmuseum im Platterhof am Ritten, dem Hochplateau oberhalb von Bozen, zeigt eine Sammlung historischer Imkergeräte sowie Filme über Bienenzucht und Bienenforschung. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren zahlen 3 Euro, Erwachsene 6 Euro und Familien 12 Euro. Eine Führung ist inklusive.

Wissenswertes: Honig ist – verglichen mit Traubenzucker – ein effektiver Energielieferant. Denn Honig enthält Mehrfachzucker, der nach der Nahrungsaufnahme schrittweise ins Blut übergeht und somit über Stunden positiv wirkt. Honig kann auch als Erste-Hilfe-Mittel dienen: Die im Honig enthaltene Aminosäure Tryptophan wird im Körper in den wichtigen Botenstoff Serotonin umgewandelt, welches zum Beispiel Kopfschmerzen lindern und die Stimmung aufhellen soll.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Kneten, Formen, Backen

Trägt ein Brot das Zeichen „Qualität Südtirol“, besteht es zu 60 % aus Südtiroler Zutaten und das verwendete Mehl aus mindestens 75 % Südtiroler Getreide. Die seit Jahrhunderten überlieferten Rezepturen und traditionellen Herstellungsverfahren machen die landestypischen Brotsorten so besonders. Dabei hat jeder Bäcker seine Rezepturen individualisiert. Die gleiche Brotsorte von unterschiedlichen Bäckereien kann daher auch unterschiedlich schmecken.

Andreas Pilser aus Kortsch im Vinschgau ist seit 50 Jahren Bäckermeister. Sein Brot backt er noch auf traditionelle Weise und ganz ohne chemische Backhilfsmittel. Das unterscheidet ihn von größeren Bäckereien. Seine Spezialität sind die Vinschger Paarlen, die traditionell aus Roggen- und Weizenmehl bestehen. Den Roggen dafür baut Pilser auf etwa drei Hektar selbst an. So wurde der Getreideanbau neben dem Backen seine große Leidenschaft.

Ausflugstipp: Vom 30. September bis 2. Oktober findet auf dem Domplatz in Brixen im Eisacktal der Brot- und Strudelmarkt statt. Neben einem historischen Parcours mit alten Gerätschaften und dem feierlichen Einzug der Bäcker in den Dom am Erntedanksonntag haben die Besucher die Möglichkeit, selber Brot zu backen und die verschiedenen Spezialitäten kennenzulernen.

Wissenswertes: Im Hotel Tann am Ritten, oberhalb von Bozen, in Südtirol kann man ein vom Mittelalter inspiriertes Brotbad genießen. Damals zur Linderung rheumatischer Beschwerden und zur Austreibung von Sünden und bösen Geistern angewandt, dient es heute zur Erholung und Entspannung. Das moderne Brotbad findet in einem Raum mit wohltuender, trockener Wärme statt. Hier ist die Luft mit Sauerteigenzymen aus einem Backofen angereichert, in dem täglich Sauerteigbrot gebacken wird. Enzyme haben in der modernen Medizin als Botenstoffe eine zunehmende Bedeutung und regulieren beispielsweise den Stoffwechsel.

Ran an den Speck

Auch der Südtiroler Speck wird seit Generationen nach altem Familienrezept hergestellt. Leicht geräuchert und an der frischen Bergluft getrocknet, vereint die Südtiroler Speckherstellung Eigenschaften aus Italien und aus dem Gebiet nördlich der Alpen. Der Grundsatz bei der Herstellung lautet: „Wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Bergluft.“ Die Speckherstellung ist dabei eine Kunst für sich, denn sie gründet auf fünf genau aufeinander abgestimmte Phasen und hat sich damit auch die europäische Ursprungsbezeichnung „g.g.A.“ verdient.

Die Windegger Metzgerei in Eppan an der Südtiroler Weinstraße wurde 1901 gegründet und seitdem von Generation zu Generation weitergegeben. Günther Windegger greift noch heute auf das Familienrezept von seinem Urgroßvater zurück. Etwa die Hälfte des produzierten Specks verkauft die Familie an der eigenen Ladentheke in Eppan und im neuen Geschäft in Bozens Altstadt. Aber auch Anfragen von Kunden aus dem Ausland werden bedient.

Ausflugstipp: Im Bergdorf St. Magdalena in Villnöss im Eisacktal, dem Geburtsort von Reinhold Messner, findet am 1. und 2. Oktober das diesjährige Speckfest statt. Dort kann man unter anderem den schnellsten Speckaufschneider Hans Martinger bewundern.

Wissenswertes: Für den experimentierfreudigen Speckliebhaber gibt es verschiedene Rezepte und Anregungen auf einer eigenen Speck-Plattform im Internet.

Auf Seite 2 finden Sie eine umfassende Linkiste zum Thema Südtiroler Qualitätsprodukte.

IDM Südtirol

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Der Zucker des Frühlings – Ahornsirup-Ernte in Québec

Am 21. März hat der Frühling offiziell begonnen, Zeit also in der kanadischen Provinz Québec die Ahornsirup-Ernte zu starten. Doch dafür müssen ganz bestimmte Bedingungen herrschen und das Zeitfenster für das „Abzapfen“ des süßen Saftes ist nur klein – in der Regel zwischen Ende Februar bis in den April hinein. Sind die Nächte noch frostig, der Boden aber tagsüber bereits von der Wärme der Sonne erwärmt, wandelt sich die angesammelte Stärke in Zucker um. Ist der Saft einmal abgezapft, muss die Sirup-Herstellung zügig vorangehen, denn sonst beginnt er zu gären.

Während dieser Zeit stapfen hemdsärmelige Männer von Baum zu Baum und aus kleinen Hütten kräuselt sich Rauch in die klare Luft. Über Feuer wird der Saft zum wertvollen Ahornsirup eingekocht. Vierzig Liter aus einem Baum ergeben nur einen Liter Sirup, was seinen relativ hohen Preis erklärt.

Für die Bewohner der Provinz Québec ist das „sugaring off“, also das Einkochen des Ahornsaftes, eine der schönsten Aktivitäten des Jahres. Ein Zurück zur Natur. Viele Familien treffen sich auf dem Land, um gemeinsam anzupacken und beim „Sammeln“ des frischgezapften Saftes zu helfen.

Rund 72 Prozent der Ahornsirup-Produktion weltweit kommt aus der ostkanadischen Provinz Québec. Der klebrige Sirup mit dem leicht rauchig-harzigen Geschmack gilt seit Jahrhunderten als natürlicher Süßstoff – ein Bioprodukt im wahrsten Sinne des Wortes. Über 13.500 Landwirte haben im Jahr 2015 rund 53.000 Tonnen Ahornsirup produziert – für Millionen Pfannkuchen auf den Frühstückstischen in Nordamerika und in aller Welt.

[contentblock id=26 img=html_left.png]Québecs Landwirte haben ein einzigartiges Know-how und Technologien entwickelt, um die Produktion und die Qualität des Ahornsirups kontinuierlich zu verbessern. Manche Betriebe haben sich auch auf Besucher und Touristen eingerichtet. In den sogenannten „Sugar Shacks“ kann die Produktion besichtigt werden und anschließend an robusten Holztischen deftige Québecer Hausmannskost mit viel Ahornsirup probiert werden.

Mehr über den goldenen Saft unter http://fpaq.ca/en/

gce

Ahle Wurscht mit Mohn und Hessische Pasta: Kulinarisches Hessen 2016

Hessens kulinarische Facetten sind so vielfältig wie das Land und seine Regionen. Ob nordhessische Ahle Worscht, Frankfurter Grüne Soße oder Handkäs mit Musik – die hessische Küche lebt von erstklassigen regionalen Produkten und einer Begeisterung für guten Wein und genussvolles Essen. Die Regionen bieten das ganze Jahr hinweg zahlreiche Aktionen und Feste rund um das Thema Essen und Trinken an. Unter hessen-tourismus.de erhalten Interessierte einen Überblick über kulinarischen Highlights 2016.

Für Feinschmecker: 20. Vogelsberger Lammwochen

Noch bis zum 24. April 2016 können Urlauber und Einheimische im Vogelsberg kulinarische Leckerbissen rund um das Lamm genießen. „Mit Genuss die Landschaft pflegen“ so lautet das Motto der 20. Vogelsberger Lammwochen, denn Schafhaltung auf den schwer zugänglichen Magerrasenwiesen ist Teil der Landschaftspflege. Während der Lammwochen verwöhnen ausgewählte Gastronomiebetriebe der Region ihre Gäste mit raffinierten Lammfleisch-Gerichten. Dabei setzen die Betriebe auf die Qualität des Fleisches, das ausschließlich von Lämmern heimischer Schafzüchter stammt. Am 7. April 2016 findet in Alsfeld-Eudorf eine Jubiläumsveranstaltung statt: Lucki Maurer, Fleischpapst und Fernsehkoch, ist für das Event Gast im Vogelberg. Gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Gastronomen kreiert Maurer beim Front Cooking im Hotel Zur Schmiede Köstlichkeiten vom Lamm. Karten für das Front-Cooking Event sind für 59,90 Euro im Vorverkauf erhältlich. Während der Lammwochen bieten einige Gastronomen darüber hinaus besondere Pakete inklusive Übernachtung an.

Kulinarische Gaumenfreuden: Odenwälder Lammwochen

Wer die Lammwoche im Vogelsberg verpasst, kommt vom 11. bis zum 26. Juni 2016 im Odenwald in den Genuss kreativer Lammgerichte. In rund 30 Gasthäusern und Restaurants wird den Gästen während der Odenwälder Lammwochen eine besondere Speisekarte mit und rund um das Lamm präsentiert – mal beliebt traditionell, mal phantasievoll kreiert, aber immer äußerst schmackhaft sind die Gerichte. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe verwenden für die Zubereitung der Speisen nur Fleisch von Odenwälder Lämmern. Einige Gastronomen bieten außerdem auch gemeinsame Aktionen mit „ihren“ Schäfern an: Wer gut zu Fuß ist, erfährt bei einer Wanderung mit dem Schäfer und seiner Herde Wissenswertes zur Schafhaltung.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Wursthimmel in Hessen: Ahle Wurscht ist kulinarischer Botschafter Nordhessens

Alt aber lecker: Die Ahle Wurscht heißt eigentlich „Alte Wurst“ und kann es locker mit Italiens Feinkost aufnehmen. Es gibt wohl kaum ein anderes Lebensmittel, das der Nordhesse mehr mit seiner Heimat verbindet als diese Wurst. Und so wundert es nicht, dass die Ahle Wurscht kulinarischer Botschafter der GrimmHeimat NordHessen ist. Die haltbare Rohwurst-Spezialität ist mürbe und würzig im Geschmack und darüber hinaus eng verbunden mit der ländlichen Tradition der Selbstversorgung. Eile ist für ihre Herstellung eine schlechte Zutat. Die Ahle Wurscht braucht ihre Zeit, das sagt schon der Name. So hängt die Ahle Wurscht zur Reifung monatelang im Wurstehimmel unter ihresgleichen bis sie bereit ist zum Verzehr. Egal ob „Stracke“, „Runde“ oder „Keule“: Chemische Zusätze, die die Reifung beschleunigen, werden nicht verwendet. Damit ist die Ahle Wurscht auch ein Beispiel für Ursprünglichkeit und Traditionspflege. Einen Einblick in die traditionelle Herstellungsweise der Ahlen Wurscht bietet unter anderem das Wilhelmstaler Wurstmuseum der Landfleischerei Koch, das im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann.

Mohn aus Hessen – in Kuchen, Schokolade und auch Wurst

Ein Meer aus Violett und Pink soweit das Auge reicht: Die Meißner Mohnblüte ist ein Fest für die Sinne. Der Schlafmohn, der im nordhessischen Germerode auf einer Fläche von etwa 15 Hektar angebaut wird, sorgt während der Blütezeit im Frühsommer für einen zauberhaften Anblick. Ergänzt wird der Augenschmaus durch regionale Mohnspezialitäten. Denn der Mohn blüht nicht nur farbenprächtig, er schmeckt auch köstlich. Egal ob herzhaft oder süß – Restaurants bieten kreative Mohngerichte an, zum Beispiel Pasta mit Mohn. Auch regionale Erzeuger verarbeiten den Mohn: Heimische Bäcker und Konditoren verwenden Meißner Mohn für Brötchen, Kuchen, Gebäck und hausgemachte Schokolade. Ein Metzger bietet Mohn-Bratwurst und sogar Ahle Wurscht mit Mohn an. Mohnprodukte wie Mohn-Öl und Honig mit Mohn sind ganzjährig auf dem Meissnerhof in Germerode erhältlich.

Gut Kirschen essen in Hessen

Nicht umsonst wird Witzenhausen auch als Kirschenstadt bezeichnet: Die nordhessische Fachwerkstadt ist umgeben von rund 150.000 Kirschbäumen und gilt als eines der größten Kirschenanbaugebiete Deutschlands. Ab Mitte April erstrahlt das Umland in einem prachtvollen weißen Blütenmeer und lockt Besucher in die Region. Bei einer Kulinarischen Stadtführung können Gäste die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen und nebenbei regionale Köstlichkeiten verkosten, darunter viele Kirsch-Spezialitäten. Kirschwein, Kirschlikör, Kirschwasser, Kirschsaft und Kirschmarmelade – Kirschprodukte zum Mitnehmen gibt es im Hofladen der Absatzgenossenschaft Unterrieden. Die Stadt Witzenhausen hat sich in Sachen Kirschen auch im Bereich der Wissenschaft einen Namen gemacht und ist seit 2007 Teilstandort der Deutschen Genbank Kirsche, die sich unter anderem den Sortenerhalt zum Ziel gesetzt hat.

Kulinarische Schlendertage in Willingen

Vom 1. bis zum 16. Mai 2016 steht die nordhessische Stadt Willingen wieder einmal im Zeichen besonderer kulinarischer Aktionen: Bereits zum zehnten Mal finden hier die „Kulinarischen Schlendertage“ statt. Rund 50 Gastronomen beteiligen sich an der Aktion und bieten ihren Gästen ein Programm voller lukullischer Highlights. Beim Gondeldinner in der Ettelsberg-Seilbahn können Gäste in luftiger Höhe speisen. Und das „Dinner in the dark“ ist für die Sinne eine besondere Herausforderung, denn hier wird ein Fünf-Gang-Menü in absoluter Dunkelheit serviert. Auch eine Käferrallye, ein Flamenco-Abend und eine kulinarische Weltreise gehören zum Angebot der Willinger Schlendertage.

[contentblock id=40 img=html_right.png]Hessische Pasta: Nudeltage in Lindenfels

Vom 25. Juni bis zum 10. Juli 2016 dreht sich im Heilklimatischen Kurort Lindenfels im Odenwald alles um die italienische Teigware. Während der Nudeltage präsentieren die teilnehmenden Betriebe ihre betriebseigene und spezielle Nudelkarte. Nur selbst hergestellte Pasta und Produkte aus der Region kommen hier auf den Tisch. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Besucher der Nudeltage können sich auf Kreationen wie „gefüllte Nudeltaschen mit Zander und Spinat auf Pfifferling-Rahmsauce“, „Rote Bete Suppe mit handgemachten Pilz-Tortellini“, „Nudel-Omelett mit frischen Champignons“ oder „Odenwälder Apfel-Lasagne mit Hackfleisch“ freuen. Die Nudelprodukte kommen vom Nudelhersteller „Odenwälder Landgenuss“ aus Michelstadt-Rehbach. Seit 1992 produziert Bäckermeister Rainer Heist die begehrten Teigwaren, die in vielen Geschäften und bei Direktvermarktern in der Region erhältlich sind.

Für Genießer: Nordhessen geschmackvoll

Am 9. Oktober 2016 wird die Fachwerkstadt Melsungen für einen Tag zur kulinarischen Hauptstadt der GrimmHeimat NordHessen. Mehr als 50 kleine Lebensmittel-Produzenten aus ganz Nordhessen präsentieren ein reichhaltiges Angebot an regionalen Lebensmitteln, darunter Ahle Wurscht, Käse, Honig, Wein, Fisch, Schokolade und vieles mehr. Alle Teilnehmer müssen die von ihnen verwendeten Zutaten und ihre Herstellungsweise offen legen. Darüber hinaus können Besucher eine Auswahl typischer nordhessischer Gerichte probieren. Umrahmt wird der Markt von einem Kulturprogramm und vielen Kinder-Mitmachaktionen, die sich um Nahrungsmittel und Geschmack drehen.

Langsam genießen: Slow Food in der Landsteiner Mühle im Taunus

Im weltweit einzigen ApfelWeinBistrorant in der Landsteiner Mühle im Taunus kommen vor allem Apfelwein-Feinschmecker auf ihre Kosten: Gastwirt Michael Stöckl ist der erste Apfelwein-Sommelier Deutschlands und zeigt seinen Gästen neben zahlreichen selbst gekelterten Apfelweinvariationen auch viele leckere Gerichte, die mit dem Zusatz von Apfelwein gekocht werden. Die Speisen werden nach Rezepten unterschiedlicher Apfelweinkulturen aus regionalen Zutaten handverlesener Direktvermarkter zubereitet. Stöckl ist Förderer von Slow Food und Gründungsmitglied der Kooperationen „Hessen à la carte“ und „Hessische Wirtshauskelterer“.

gce

Lecker: Costa produziert italienischen Büffelmozzarella live an Bord

Die italienische Reederei Costa Crociere bietet ihren Gästen ab Ende diesen Jahres Mozzarellakäse aus eigener Herstellung an Bord an. In der “Mozzarella Gourmet Bar” können Costa Gäste zukünftig original italienischen Büffelmozzarella zusammen mit einer reichen Auswahl an Antipasti kosten. Der Käse wird direkt vor Ort mit einer italienischen Mozzarella-Maschine hergestellt – wie in einer echten Molkerei.

Gäste können bei der Produktion, die auf manchen Schiffen direkt in der Gourmet Bar stattfinden wird, zuschauen. Der Käse wird aus frischem Milchquark hergestellt, der von Büffeln aus der Region Salerno stammt. Die neue Mozzarella Gourmet Bar eröffnet Ende des Jahres 2016 an Bord des Flaggschiffs der Reederei, der Costa Diadema, und im kommenden Jahr wird die Mozzarella-Produktion auch auf die übrigen Schiffe der Flotte ausgeweitet.

Der frische Büffelmozzarella wird auch in den Bordpizzerien “Pummid’oro” für die Herstellung der hausgemachten Pizza verwendet. Letzte Innovation des Costa Küchenteams zusammen mit der Universität für gastronomische Wissenschaften in Pollenzo war die Entwicklung eines mit natürlicher, besonders bekömmlicher Hefe hergestellten Pizzateigs für die Pizzerien an Bord.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Der selbstgemachte Büffelmozzarella ist ein weiteres Highlight des auf italienische Tradition basierenden kulinarischen Angebots von Costa Crociere. In den Restaurants auf den Costa Schiffen wird neben einer ausgesuchten Auswahl an regionalen italienischen Gerichten auch ein 10-gängiges Galamenü des italienischen Spitzenkochs Bruno Barbieri serviert. Außerdem finden Gäste an Bord die Gelateria Amarillo mit hausgemachter, original italienischer Eiscreme. Wer es lieber herzhafter mag, probiert den neuen Costa Burger. Inspiriert von der italienischen Küche wurde der amerikanische Klassiker neu interpretiert und überzeugt durch bestes Fleisch des Piemonteser Rinds, regionale Käsesorten wie Grana Padano sowie Steinpilzen. Costa Crociere setzt im Foodbereich auf starke Partnerschaften und kooperiert mit großen italienischen Herstellern wie Barilla, Illy, Ferrari Spumante und Campari und Spezialisten wie dem Maître Chocolatier Guido Gobino und dem Maître Pâtissier Chocolatier Luigi Biasetto.

ots

Die Reiseangebote von Costa Kreuzfahrten gibt es hier bei crociere.de.

 

Kulinarische Neuigkeiten an Bord von Costa Kreuzfahrten

Gutes Essen ist entscheidend für einen gelungenen Urlaub. Aus diesem Grund erwartet die Gäste der italienischen Reederei Costa Crociere ein besonders vielfältiges und qualitativ hochwertiges kulinarisches Angebot. Neues Highlight ist das 10-gängige Gala-Menü vom international bekannten Gourmet-Koch Bruno Barbieri. Der Autor von elf Kochbüchern hat exklusiv für Costa ein Menü für besondere Anlässe kreiert – eine kulinarische Reise vom Norden bis in den Süden Italiens. Auf jeder Kreuzfahrt werden Costa Gäste an einem Abend mit diesem Gala Menü verwöhnt. Zusätzlich hat sich ein Team der besten Küchenchefs von Costa eine neue italienische Menüreihe ausgedacht.

Acht Monate wurden Rezepte geprüft und die richtigen Zutaten gesucht. Das Ergebnis: 14 regionale Mittags- und Abendmenüs mit insgesamt 252 neuen Gerichten, die nun auf allen Schiffen der Costa Flotte serviert werden. Auch Vegetarier können sich auf neue, abwechslungsreiche Gerichte freuen. Übrigens können Costa Urlauber spezielle Diäten auch an Bord einhalten (z.B. vegan, koscher, aber auch bei Unverträglichkeiten und Allergien), wenn dies bei der Buchung angegeben und vereinbart wird.

Italy’s Finest steht nicht nur für authentische, italienische Küche. Das Konzept erfindet sich kulinarisch ständig neu. Aktuelles Beispiel ist das neue Samsara Menü, das sich zurzeit um Pacific Fusion dreht: Italienische Tradition trifft auf die Aromen Asiens. “Erlesene und frische Köstlichkeiten, eine innovative Küche, inspiriert aus Asien und kombiniert mit mediterraner Kochkunst”, beschreibt Stefano Fontanesi, Corporate Executive Chef bei Costa, die neueste Weiterentwicklung des Food-Konzepts. Das innovative Menü gibt es ab Frühjahr 2016 in allen Samsara Restaurants, die Teil des Wellnessbereichs “Samsara Spa” auf vielen Costa Schiffen sind.

Spaß und italienische Tradition für die ganze Familie findet sich in der Gelateria Amarillo. 18 verschiedene hausgemachte und original italienische Eissorten werden direkt an Bord hergestellt. Neu: Mit traditionellen Eiswagen, sogenannten ‘caretti del gelato’, werden Gäste nun auf allen Schiffen mit dem beliebten Eis versorgt. Wer es lieber herzhaft mag, kann bei Costas neuen Burgern zugreifen.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Inspiriert von der italienischen Küche wurde der amerikanische Klassiker neu interpretiert und überzeugt durch bestes Fleisch des Piemonteser Rinds, regionale Käsesorten wie Grana Padano und Steinpilze.

Und was darf bei einer echten italienischen Genussreise nie fehlen? Mit Leidenschaft gebackene Pizza. Hergestellt aus natürlicher Hefe, San Marzano DOP-Tomaten und frischen Kräutern können Costa Gäste mit ihr auf allen Weltmeeren ein echtes Stück Italien genießen. Das Rezept wurde gemeinsam mit der Universität der gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo entwickelt. Die natürlichen Zutaten sind nicht nur ein geschmackliches Plus, sondern machen das Gericht auch besser verdaulich: Das Eiweiß und die Vitamine können besser vom Körper verwertet werden. Serviert wird die Pizza Pummid’Oro auf allen Costa Schiffen.

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