Wasserturm, Bienenwabe, Kornspeicher – Ausgefallene Urlaubsdomizile in MeckPomm

In Mecklenburg-Vorpommern beginnt das Urlaubsabenteuer schon bei der Unterkunft. Neben Schlössern oder Bäderarchitekturvillen laden im Nordosten auch noch ausgefallenere Domizile zum Urlaub machen ein. Viele dieser architektonischen Kleinode präsentiert die Internetseite www.urlaubsarchitektur.de. Hier sind nach Ländern und Bundesländern geordnet architektonisch herausragende Ferienhäuser und Hotels gelistet, die kontinuierlich ergänzt werden. Mit 26 von insgesamt 178 Objekten ist Mecklenburg-Vorpommern dabei mit den meisten Urlaubsdomizilen vertreten.

Zu finden ist beispielsweise der einhundert Jahre alte Wasserturm auf einer bewaldeten Anhöhe in Waren an der Müritz, in dem sich Gäste fühlen wie Rapunzel. Der Turm, der ehemals die Wasserversorgung der Stadt gesichert hat, ist nun eine originelle Unterkunft. Das 35 Meter hohe Kulturdenkmal bietet vier Wohnungen. Für die Mühen des Aufstiegs entschädigt der Blick auf die Müritz und den Nationalpark, den Besucher von dort aus genießen. Dem festen Boden etwas näher sind Gäste des Kornspeichers Mauritz im Südosten der Insel Rügen. Der Blick ist hier nicht weniger schön: Zwischen Kornfeldern, Pferdekoppeln und dem Bodden liegt der alte Speicher, der sensibel modernisiert wurde. Ebenfalls vier Ferienwohnungen mit bis zu 8 Schlafzimmern, mehreren Bädern und großzügigen, offenen Wohnbereiche bieten viel Platz auch für große Familien oder Gruppen. Maritime Architektur der Hansestädte erleben Gäste im Hafenspeicher in Stralsund, der 1874 nach der Entfestung Stralsunds als erstes Steingebäude auf den aufgeschütteten Hafeninseln für eine Reederei erbaut wurde. Das denkmalgeschützte Gebäude direkt am Wasser des Strelasundes empfängt heute Urlauber mit 3 Doppelzimmern, 2 Dachsuiten, 3 Maisonetteappartments und 2 Maisonettesuiten und einem Wellnessbereich. Darüber hinaus genießen die Gäste im Bistro oder in der Bar des Hotels die Atmosphäre der Altstadt.

Im „design|Baumhausdorf Grüne Wiek“ auf dem Gelände der Jugendherberge Beckerwitz bei Wismar stehen Gästen sechs bienenwabenförmige Holzhäuser als stilvolle und naturnahe Unterkunft 800 Meter vom naturbelassenen Ostseestrand zur Verfügung. Bis zu sechs Personen können in den zwei übereinanderliegenden Schlafwaben übernachten. Darüber hinaus gibt es in den Baumhäusern mit den klangvollen Namen „licht|grün“, „sand|klar“, „sommer|gelb“, „wind|leicht“, „meer|weiß“ und „luft|hell“ jeweils einen großzügigen und modernen Aufenthaltsbereich. Die Einrichtung der Baumhäuser ist familien- und kindgerecht, und separate Sanitäranlagen stehen auf dem Gelände der Jugendherberge exklusiv für Baumhausgäste zur Verfügung. Verpflegt werden Baumhausgäste, die zu einem Preis ab 99 Euro in den Waben übernachten können, in der Jugendherberge Beckerwitz. www.gruenewiek.de, www.jugendherbergen-mv.de

„Die längste Jugendherberge der Welt“ empfängt in Prora auf Rügen ihre Gäste aus aller Welt. Mit 400 Betten ist sie die größte Jugendherberge Mecklenburg-Vorpommerns. Der von den Nationalsozialisten als Seebad der Organisation „Kraft durch Freude“ geplante, 4,5 Kilometer lange Komplex an der Prorer Wiek wurde während des Zweiten Weltkriegs und zu DDR-Zeiten vor allem militärisch genutzt. Die Jugendherberge in Block 5 nimmt rund 150 Meter des Gesamtkomplexes ein. In ihren knapp 100, modern eingerichten Zimmern mit jeweils zwei, vier oder sechs Betten können bis zu 400 Gäste zeitgleich wohnen. Unter anderem sind auch 16 rollstuhlgerechte Zimmer und sieben Tagungsräume entstanden. Der ebenfalls in Regie des Jugendherbergswerkes betriebene Jugendcampingplatz Prora bietet 250 Stellplätze für bis zu 1.000 Gäste. www.jugendherbergen-mv.de; www.mcpom.com

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Eierlikör vom Straußenei & Sanddorntorte: Hofläden und -cafés in Mecklenburg-Vorpommern

Den Weg zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern mit Produkten von Apfelsaft bis Ziegenkäse weist die dritte Auflage der Hofladenkarte, herausgegeben vom Landestourismusverband und dem Verein Landurlaub. Mit dieser Karte in einer Auflage von 60.000 Exemplaren finden Urlauber auf einen Blick den Weg zum nächstgelegenen Bio-Hof, Fischereihof, Töpfer oder Naturladen im Nordosten Deutschlands. Insgesamt 85 Adressen listet die handliche Karte, darunter 34 Anbieter, die sich zum ersten Mal in diesem Rahmen präsentieren. Die auch im Internet verfügbare Hofladenkarte richtet sich sowohl an Einheimische, die beispielsweise den nächstgelegenen Bauern für den Wochenendeinkauf suchen, als auch an Urlauber, die auf einer Radtour ein idyllisches Hofcafé mit frisch geröstetem Café und selbst gebackenem Kuchen finden möchten. So gibt es zum Beispiel Kaffee und Nüsse von Ostseekaffee, der Rügener Kaffeerösterei, Eierlikör vom Straußenei vom Straußenhof Brandt und Bio-Wurst vom Landgut Bollewick zu probieren. Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Karte ist ein wunderbarer Wegweiser gerade in die ländlichen und weniger entdeckten Regionen. Sie bedient das immer stärkere Interesse an einheimischen und authentischen Produkten.“

 

 

Erstmals wird in der neuen Auflage auch auf Orte hingewiesen, an denen Interessierte Handwerkswaren erhalten, darunter Töpfergut, Seifen oder Kleidung. Neben der Übersichtskarte sind in der Publikation die Kontaktadressen aller Anbieter zu finden. Außerdem ist auf der gefalteten Karte ersichtlich, welche Art von Lebensmitteln auf den einzelnen Höfen und Läden zu bekommen sind. Die Palette reicht von Milch- und Käseprodukten über Brot- und Backwaren bis hin zu Gemüse und Bio-Waren. Auch Anbieter von Sanddornprodukten werden präsentiert.

Regionale Küche und Gastronomie stehen bei den Gästen des Landes hoch im Kurs. Immerhin 16 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns bezeichnen ihren Aufenthalt als kulinarische Reise. Viele besuchen neben den Hofläden und Hofcafés eine der zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen, die zu jeder Jahreszeit angeboten werden: Gäste können im April die Wismarer Heringstage genießen, im Mai am „Grand Schlemm” – einer kulinarischen Strandwanderung auf Usedom – teilnehmen oder im Herbst die Kulinarischen Wochen auf Fischland-Darß-Zingst entdecken.

Die Karte steht unter www.landurlaub.m-vp.de und www.landsichten-mv.de zum Download bereit und kann beim Verein Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 038208 60672 oder per E-Mail unter landurlaub@m-vp.de kostenlos bestellt werden.

[contentblock id=69 img=html_right.png]Weitere Informationen:, www.landurlaub.m-vp.de, www.landsichten-mv.de

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Schlossfestspiele Schwerin zeigen die Oper “Der Bajazzo” im Zirkuszelt

Vorhang auf: Erstmals wird ein großes Roncalli-Zelt zur Bühne für die Schlossfestspiele in Schwerin, das etablierte Klassik-Festival, das gleichzeitig jährlicher Höhepunkt im Kutursommer der Landeshauptstadt ist. Vom 15. Juni bis 22. Juli 2012 sind 30 Vorstellungen des “Bajazzo” auf dem Alten Garten zwischen Schweriner Schloss, Staatlichem Museum und Mecklenburgischem Staatstheater zu erleben. Damit verbindet sich bei dieser zunächst ungewöhnlich erscheinenden Kooperation die Zirkuswelt mit Akrobaten, Jongleuren und Clowns mit dramatischem Operngeschehen. Das Eifersuchtsdrama um den Prinzipal einer Wandertruppe im Zirkusmilieu scheint jedoch wie geschaffen für Aufführungen gemeinsam mit Künstlern aus der Roncalli-Welt. Die Meisterschaft der Artisten wird in künstlerischer Allianz mit internationalen Gesangssolisten zu erleben sein. Regie führen Opernregisseur Peter Lotschak und Bernhard Paul, die bereits bei den Wiener Festwochen eine Zirkusproduktion gemeinsam herausgebracht haben. Ebenfalls zum ersten Mal wird es bei den Schlossfestspielen auch zwei Vorstellungen am Nachmittag geben.

Neben der Musik Leoncavallos wird bei dieser Produktion auch Zirkusmusik zu hören sein, wenn die Roncalli-Artisten ihre Künste zeigen. Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin unter der Leitung von Generalmusikdirektor Matthias Foremny trifft auf Mitglieder des Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer. Die Besetzung der Gesangssolisten ist hochkarätig: Neben beliebten Gastsolisten, die schon bei den Schlossfestspielen vergangener Jahre zu erleben waren, wie zum Beispiel der Tenor Eduardo Aladrén, der Bariton Konstantin Rittel-Kobylianski und sein Stimmfachkollege Mikael Babajanyan, ist nun erstmals die österreichische Starsopranistin Eva Lind zu Gast in Schwerin. Sie wird an ausgewählten Terminen mit der Partie der Nedda zu hören sein.

Was ist Zirkusmusik ohne Artisten? In der Oper werden zahlreiche Roncalli-Artisten zu sehen sein, darunter der Seilartist Oktay Novruzov, der durch Virtuosität und Komik gleichermaßen verblüfft. Auch das Duo Grigorov – Glavatskyh bietet mit seiner Nummer “Secret of my Soul” atemberaubende Artistik unter der Zirkuskuppel. Zudem hebt Oleg Izossimov mit seiner faszinierenden Handstandnummer auf hohen Stäben gleichsam die Schwerkraft auf. Als jüngster Artist ist der 14-jährige Jongleur Dede Larible, Sohn des bekannten Clowns David Larible und der Trapezkünstlerin America Olvera Jimenez, dabei.

[contentblock id=69 img=html_right.png]www.theater-schwerin.de/schlossfestspiele

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Von Gut zu Gut: “MittsommerRemise” in Mecklenburg-Vorpommern am 16. Juni

Fast 40 Guts- und Herrenhäuser öffnen zur fünften Auflage des Ostseefestivals der Gutshauskultur, der “MittsommerRemise” am 16. Juni 2012 in Mecklenburg-Vorpommern Türen und Tore. Von 15.00 Uhr bis 23.00 Uhr haben Gäste die Möglichkeit, historische Gemäuer und prachtvolle Gärten zu bestaunen, in denen sich viele interessante und bisweilen überraschende Momente bieten werden. Das Spektakel findet in drei Regionen statt: im “Mecklenburger Parkland”, in der “Mecklenburger Schweiz” sowie in der Region “Recknitz Aue”. Hinzu kommen zwölf Außenstandorte, die ebenfalls mit einem facettenreichen Programm aufwarten. Tickets für den Sommerabend gibt es in viererlei Ausführung: Wer ein Gutshaus oder Schloss besuchen möchte, zahlt fünf Euro. Die Karte für zwei Häuser kostet zehn Euro und wer alle besuchen möchte, kauft sich ein Ticket für zwölf Euro. Zudem gibt es ein Ticket für 25 Euro, das einen Shuttleservice beinhaltet. Zur “MittsommerRemise” werden laut Veranstalter 4.000 Besucher erwartet.

Hier eine Programmauswahl:

Im “Mecklenburger Parkland” – eine im frühen 19. Jahrhundert angelegte Parklandschaft mit alten Bäumen – warten das Gutshaus Beelitz, das Gutshaus Rensow, das Herrenhaus Samow, die Alte Ausspanne Walkendorf, das Gutshaus Wesselsdorf, das Guthaus Stierow sowie die Schlösser Mitsuko, Duckwitz und Wardow auf Gäste. Während Schloss Mitsuko mit Teezeremonien lockt, werden im Gutshaus Rensow Klarinettenklänge zu hören und Leckereien aus der Gutsküche zu probieren sein. An jeder Station finden Führungen oder Spaziergänge durch die Anlagen statt, bei denen die Geschichte der jeweiligen Häuser erläutert wird.

In der Region “Mecklenburger Schweiz”, im Herzen des Urlaubslandes gelegen, wollen das Herrenhaus Vogelsang, die Gutshäuser Dersentin, Bartelshagen, Lalendorf und Zierstorf, die Güter Gremmelin und Striesenow, die Guts- und Parkanlage sowie das Schloss Schwiessel, die Gutsanlage Diekhof und das Schloss Rossewitz mit einem vielfältigen Programm begeistern. In der Guts- und Parkanlage Schwiessel erleben Besucher ab 21.30 Uhr eine Lichtinstallation mit dem Titel “Solaris Light Art”, während im Gusthaus Dersentin argentinische und klassische Musik zu hören sein wird. Das Gut Gremmelin präsentiert ländlich feine Speisen in ihrem Bio-Restaurant “Landlieb”.

In der Region “Recknitz Aue”, die zwischen Rostock und Stralsund südlich des Darßer Boddens gelegen ist, und durch pittoreske Landschaftsbilder links und rechts der Recknitz besticht, nehmen folgende Häuser teil: Schloss Kölzow, hier erklingen mecklenburgische Lieder, Gutshaus Behrenshagen, hier lodert ein Lagerfeuer und die Gruppe “Lebenstanz” möchte Gäste verzaubern, das Gutshaus Vilz, hier gibt es stündliche Führungen zur Historie des Hauses, Gutshaus Pütnitz, hier gibt es Führungen zur Baustelle und ein Straßenfest mit Tanzmusik, Schloss Semlow, hier wird vor der “Liebesinsel” gegrillt und ab 22.30 Uhr durch den Schlosspark spaziert, sowie das Gut Nustrow, wo Gäste ein klassisches Konzert hören.

Zwölf Außenstandorte ergänzen die vielseitige Veranstaltungsreihe: Schloss Tressow, Schloss Plüschow, Herrenhaus Friedrichshof, Gutshaus Alt Necheln, Schlosshotel Wendorf, Schloss Marihn, Gut Neuensund, Kunstschloss Wrodow, Gutshaus Ludorf, Gusthaus Groß Siemen, Schloss Gamehl und Herrenhaus Büttelkow.

[contentblock id=69 img=html_right.png]Tickets für die “MittsommerRemise” gibt es in vielen Touristinformationen des Landes wie etwa in Wismar, Rostock, Schwerin und Stralsund oder im Internet unter www.mittsommer-remise.de.

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Deutscher Wetterdienst: Meckl-Pomm ist das sonnenreichste Bundesland

Beste Urlaubsaussichten: Wer Mecklenburg-Vorpommern bucht, ist auf der Sonnenseite. Das bestätigte der Deutsche Wetterdienst im Mai bei der Vorstellung seines aktuellen Berichtes zum Klima in Deutschland. Nach der Auswertung der Statistik der vergangenen 30 Jahre ist Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 1.648 Sonnenstunden pro Jahr das sonnenreichste Bundesland. Dahinter folgen Baden-Württemberg mit 1.607 Sonnenstunden und Brandenburg und Berlin mit 1.634 Sonnenstunden.

Bereits Ende des vergangenen Jahres war vom Deutschen Wetterdienst eine Übersicht zu den sonnenreichsten Orten in Deutschland der vergangenen 30 Jahre veröffentlicht worden: Auch hier liegt mit Zinnowitz auf der Insel Usedom ein Ort in Mecklenburg-Vorpommern vorn. Das Ostseebad weist demnach eine durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer von 1.917 Stunden und damit mehr als jeder andere Ort in Deutschland auf.

Neben sonnig ist es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im Nordosten Deutschlands auch vergleichsweise trocken: Mit 595 Litern Regen je Quadratmeter und Jahr gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den niederschlagsärmsten Bundesländern. Noch weniger regnet es lediglich in Berlin (573 Liter), Brandenburg (557) und Sachsen-Anhalt (547). Im deutschen Durchschnitt fallen jährlich 789 Liter Regen je Quadratmeter.

 

Pfingstwetter: Mehr Sonne im Norden Deutschlands bei angenehmen Temperaturen

Auch in den vergangenen Tagen und über das Wochenende nach Christi Himmelfahrt haben Einheimische und Gäste im Nordosten überdurchschnittlich von Sonnenstrahlen profitiert. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge wird dies größtenteils auch so bleiben: Die Zehn-Tages-Vorhersage verspricht für den Norden meist heiteres und trockenes Wetter, wobei sich die Sonne im Norden auch am Pfingstwochenende bei angenehmen Temperaturen insgesamt etwas häufiger zeigen soll als in anderen Teilen Deutschlands. Die Tourismusbranche des Landes rechnet nicht zuletzt aufgrund der guten Aussichten über die Feiertage mit einem großen Gästezuspruch. Bleibt das Wetter so stabil wie prognostiziert, könnten über Pfingsten in Mecklenburg-Vorpommern viele Spontanurlauber und insgesamt bis zu 300.000 Übernachtungsgäste begrüßt werden. Die passende Region und Unterkunft unter www.auf-nach-mv.de zu finden. Auch die Touristinformationen der einzelnen Orte haben noch ausreichend freie Kapazitäten für spontan Entschlossene.

Weitere Informationen zum Wetter: www.dwd.de

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