Wasserparadies Südafrika

3.000 Küstenkilometer, unzählige Flüsse und Seen sowie 36 ausgezeichnete Blue Flag-Strände machen Südafrika zum abwechslungsreichen Reiseziel für Wasserratten. Ausgefallene Unterkünfte runden das Vergnügen rund ums feuchte Nass ab.

Südafrika ist bei deutschen Reisenden vor allem für seine faszinierende Tierwelt und pulsierenden Städte bekannt. Dabei bietet die Regenbogennation auch für Strandliebhaber, Freizeit-Matrosen und Wassersport-Begeisterte ein umfangreiches Urlaubsangebot. In Südafrika tragen 36 Strände, vier Marinas und das Walbeobachtungsboot Whale Whisperer das bei Touristen weltweit anerkannte Ökolabel (www.blueflag.org.za). Das Blue Flag-Siegel steht für ausgezeichnete Sicherheit und Sauberkeit, gute öffentliche Einrichtungen und umfangreiches Umwelt-Management.

Vom Strand aufs Wasser geht es beispielsweise mit den Hausbooten in der Lagunenstadt Knysna an Südafrikas berühmter Gartenroute. Houseboat Knysna hat verschiedene Hausboote liebevoll saniert und mit moderner Innenausstattung versehen. Reisende können zwischen drei Booten wählen, wahlweise selber fahren oder sich fahren lassen. Für das Steuern der gemütlichen Hausboote ist weder Erfahrung noch ein Bootsführerschein notwendig. Auf Wunsch gibt es auch das passende Catering: Champagner und frische Austern, für die die Region landesweit bekannt ist (www.knysnahouseboats.com).

Eine Nummer größer sind die Hausboote in der Provinz KwaZulu-Natal. Begleitet von einer 4-köpfigen Crew schippern die beiden Luxusboote von Shayamanzi (www.shayamanzi.co.za) mit jeweils bis zu 16 Passagieren über den Jozini-See. Auch auf dem Vaal-Fluss zwischen Kimberley und Douglas im Northern Cape können Besucher den entspannten Komfort eines Hausboots genießen. Ein Skipper übernimmt die Fahrt während bis zu 10 Personen auf dem Sonnendeck des Dariva Hausboots (www.broadwater.co.za) grillen oder die Füße im Wasser baumeln lassen können.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Der Vaal-Fluss eignet sich auch hervorragend für actiongeladene Wassersportaktivitäten wie Wasserski, Wakeboarding und Tubing, bei dem man in einem übergroßen Gummireifen übers Wasser gleitet. Auf dem Ash-Fluss bei Clarens in der Provinz Free State ist Teamgeist gefragt: Beim White Water Rafting der Schwierigkeitsstufen 3 bis 4 müssen alle Teilnehmer kräftig in die Paddel greifen um die Stromschnellen zu bezwingen (www.clarensxtreme.co.za). Gemächlicher geht es da bei einer Kanutour auf dem Oranje-Fluss zu, der mit mehr als 2.000 Kilometern der längste Fluss im südlichen Afrika ist. Aufgrund der langsamen Strömung eignet sich besonders das Gebiet im Richtersveld Nationalpark als idealer Kanuausflug auch für Anfänger (www.wildlifesouthafrica.com).

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In Kapstadt und 36 Stunden Zeit

Wer nach Südafrika reist, kommt meist auch nach Kapstadt: Am Fuße des Tafelbergs gelegen und umgeben von zwei Ozeanen, ist die Metropole Südafrikas beliebtestes Reiseziel. Selbst für ein verlängertes Wochenende lohnt es sich an die Südspitze Afrikas zu reisen. Dank Nachtflug und ohne Zeitverschiebung, erreicht man die Strandmetropole fast wie im Schlaf. Egal, warum man nach Kapstadt kommt, in 36 Stunden lässt sich so einiges erleben!

Los geht es freitagmittags mit einem Besuch des District Six Museums. Der Stadtteil diente lange Zeit als Schmelztiegel der Kulturen, bis er während der Apartheid 1966 zum weißen Gebiet erklärt wurde. Die Häuser der bis dato ethnisch-buntgemischten Einwohner wurden niedergerissen und die Anwohner gewaltsam vertrieben. Das Museum in einer wiederaufgebauten Kirche ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in den damaligen Alltag und die Anti-Apartheid-Bewegung. www.districtsix.co.za

Nach dem Ausflug in die Vergangenheit geht es zum Nachmittags-Tee nach Claremont. Im O’Ways Teacafé gibt es 80 unterschiedliche Sorten Tee, darunter auch den köstlichen Rooibos-Tee. Selbst die Menüs werden mit dem südafrikanischen Nationalgetränk zubereitet, das sich ideal als Grundlage für Süßspeisen eignet. Wer Kaffee bevorzugt, wird hier aber natürlich auch fündig. www.oways.co.za

Gestärkt geht es zurück in der City entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Das 1.086 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt lässt sich entweder in zwölf Minuten mit der Seilbahn oder aber in einem zweistündigen Wanderaufstieg erklimmen. Wichtig ist es rechtzeitig oben zu sein, denn bei freier Sicht ist dies der ideale Ort, um einen unvergesslichen Sonnenuntergang zu erleben. www.tablemountain.net

Bei den zartesten Steaks der Stadt klingt der Abend im Restaurant der Tintswalo Atlantic Lodge in Hout Bay aus. Auf der Terrasse mit Blick auf den Atlantik und die Lichter der Stadt, schmecken die Rindersteaks einfach am besten. Und auch die herzliche Gastfreundschaft macht das Abendessen hier zu einem rundum Wohlfühlerlebnis. www.tintswalo.com (nur mit Reservierung).

Am Samstag startet der Tag mit einem Marktbesuch in der Old Biscuit Mill im südlichen Vorort Woodstock. Rund hundert Stände mit frischem Obst und Gemüse, einheimischen Gewürzen, internationalen Köstlichkeiten und frisch zubereiteten Leckereien warten auf die Besucher des Neighbourgoods Market. www.theoldbiscuitmill.co.za

Mit einer geführten Tour zum Thema Streetart geht es weiter durch Woodstock. Das ehemalige Industriegebiet zieht heute vor allem Studenten und junge Kreative an, die die alten Gebäude und Brauereien in eine moderne Künstlerszene verwandeln. Das Team von A-Word-of-Art bietet spannende Rundgänge und Insider-Einblicke in die ehemalige Arbeitersiedlung. www.a-word-of-art.co.za

[contentblock id=39 img=html_left.png]Zu jeder Kapstadt-Reise gehört auch der Besuch eines der zahlreichen Weingüter. Nur zwanzig Minuten von der Strandmetropole entfernt, befindet sich das mehrfach ausgezeichnete Boutique-Hotel und Weingut Steenberg. Auch Tagesbesucher können hier an erstklassigen Weinverköstigungen teilnehmen. www.steenberg-vineyards.co.za

Zum Sonnenuntergang geht es zurück ans Meer nach Camps Bay, Südafrikas exklusivem Strandvorort mit internationalen Promibesuchern. Mit einem Drink in der Hand und den Füßen im Sand oder in einer der zahlreichen Strandbars wird der Abschied von der Sonne mit einem Sundowner zelebriert. Dann geht es weiter zum Abendessen ins Codfather. In dem Seafood&Sushi-Restaurant gibt es die beste Fischplatte der Stadt. www.codfather.co.za

Nur wenige Minuten die Victoria Street hinauf wird die lange Samstagnacht mit einem Spiced-Berry-Daiquiri mit frischen Beeren und Zimt eingeläutet. Das Café Caprice direkt am Meer gilt als einer der angesagtesten Orte, um die berüchtigten Partyabende in Camps Bay zu beginnen. www.cafecaprice.co.za

Nach einer langen Nacht heißt es am Sonntag Abschied nehmen. Um Kapstadt noch einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen, empfiehlt sich eine Kajaktour entlang der Kanäle der Stadt. Der Blick schweift über die geschäftige Waterfront bis hin zum Granit-und Sandsteinmassiv des Tafelbergs. Ein Abschied von Kapstadt ist meist nur auf Zeit. www.adventureworks.co.za

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Rooibos – das südafrikanische Lebenselixier

Die süßliche Karamell- und Vanillenote des südafrikanischen Rooibos erfreut sich bei deutschen Teetrinkern großer Beliebtheit. Wer nach Südafrika reist, entdeckt aber auch, wie Rooibos darüber hinaus verwendet werden kann – und wie er verarbeitet wird, denn hier ist der rote Busch zu Hause.

Dem Ursprung des Rooibos kommt man auf die Spur, wenn man Kapstadt Richtung Norden verlässt. 1772 beobachtete der Schwede Carl Thunberg hier in den Zederbergen, wie die Khoikhoi, die Ureinwohner Südafrikas, die Pflanze zur Teezubereitung nutzten. Noch heute wird Rooibos ausschließlich in dieser Region gepflanzt und geerntet. Besonders zur Erntezeit von Januar bis März lohnt sich der Besuch einer der zahlreichen Rooibos-Farmen. Jährlich werden rund 12.000 Tonnen Rooibos-Tee produziert und die Ernte erfolgt nach wie vor meist von Hand. Neben dem bekannten roten Rooibos, der seinen Namen aufgrund der Verfärbung der Blätter von grün in rot bei der Teeverarbeitung trägt, erfreut sich auch der grüne Rooibos immer größerer Beliebtheit. Er ist die koffeinfreie Grüntee-Variante des Rooibos und zeichnet sich durch seinen leicht herben und spritzigen Geschmack aus.

Rooibos darf auf einer Getränke- oder sogar Speisekarte am Kap nicht fehlen: Zahlreiche Cafés und Restaurants bieten nicht nur Rooibos-Getränke sondern verarbeiten den Tee auch in den Speisen. So können Besucher des O`Ways Tea-Café (www.oways.co.za) in Kapstadts schönem Vorort Claremont sich durch eine Vielzahl an Teesorten schnuppern. Besondere Rooibos-Teeverkostungen geben Einblicke in die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen des köstlichen heimischen Tees. Darüberhinaus wird Rooibos auch in der Küche verwendet – denn das milde Aroma eignet sich hervorragend als geschmackvoller Ersatz für Wasser, Brühe oder Milch.

[contentblock id=39 img=html_left.png]Außer für das leibliche Wohl eignet sich das südafrikanische Nationalgetränk ebenso für die Schönheit. Entspannende Massagen und reinigende Gesichtsanwendungen mit Rooibos sind weit über die Landesgrenzen bekannt. Besonders intensiv lässt sich die wohltuende Wirkung direkt vor Ort erleben. Am Fuße der Zederberge und somit direkt in Südafrikas Rooibos-Region lädt zum Beispiel die luxuriöse Lodge Bushmans Kloof mit individuellen Rooibos-Anwendungen zum Verweilen ein (www.bushmanskloof.co.za).

Weitere Informationen rund um das Thema Rooibos bietet das deutsche Rooibos Servicebüro (www.rooibosforlife.com).

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Advent, Advent die Sonne brennt

Wenn Schnee und Eis bei uns Einzug halten, startet in Südafrika die Sommersaison. Statt Wintermantel und Glühwein stehen zur Adventszeit am Kap Braai, Strand und Sundowner auf dem Programm. Herrlich warme Temperaturen um die 25°C in Kapstadt versüßen sogar die sonst so stressige Suche nach Geschenken für die Liebsten. Dank des hervorragenden Wechselkurses des südafrikanischen Rand von 11,25* zu einem Euro ist Südafrika für deutsche Reisende diese Weihnachten doppelt attraktiv. (*Stand: Oktober 2012)

Für ausgefallene Geschenke auf dem Gabentisch ist Südafrika ein Einkaufsparadies. In den vielen kleinen Geschäften in Kapstadt und Johannesburg wird man gewiss fündig: afrikanische Handwerkskunst, handgefertigte Ledersandalen, aufwendig hergestellte Ndebele-Puppen, handgeflochtene Zulu-Körbe oder Mode der aufstrebenden Designer des Landes. Rund um Kapstadts Long Street befinden sich zahlreiche, individuelle Boutiquen wie Imagenius, eine Schatztruhe für ausgefallene Accessoires, hochwertigen Modeschmuck, Taschen, Keramik und Kunst. Gleich gegenüber befindet sich mememe, eine Modeboutique, die die Entwürfe junger Designer aus Kapstadt und Johannesburg anbietet.

Im ganzen Land sorgen Weihnachtsmärkte für festliche Stimmung und bieten zusätzliche Inspiration auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Zu den beliebtesten Adventsmärkten Südafrikas zählen der Magical Moonlight Market in Johannesburg und der Christmas Gift Fair in Constantia. Ein tolles Mitbringsel sind auch die kulinarischen Spezialitäten, die man zu genüge an den vielen Marktständen angeboten bekommt. Hausgemachte Marmeladen, typisch südafrikanisches Biltong und süß-scharfe Chutneys, die hervorragend zum Weihnachtsbraten passen. (www.bryanstonorganicmarket.co.za)

[contentblock id=26 img=html_left.png]Neben sonnengereiften, kräftigen Rotweinen für das Festessen, finden Urlauber weitere kulinarische Anregungen in den südafrikanischen Winelands. In Stellenbosch zum Beispiel können Gourmets bei einer Wein- und Schokoladen-Verköstigung handgemachte Pralinen probieren, die hervorragend zu einem südafrikanischen Shiraz oder Cabernet Sauvignon passen. (www.waterfordestate.co.za)

Ein Flug nach Johannesburg bzw. Kapstadt mit South African Airways ist schon ab 890 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren zu buchen (Preis ab Frankfurt/München, gültig für Abreise vom 29. Oktober – 18. Dezember 2012). In zehn Stunden – geflogen wird über Nacht – erreichen Reisende die Südspitze des afrikanischen Kontinents wie im Schlaf und brauchen keinen Jetlag zu befürchten, denn eine Zeitverschiebung gibt es in Südafrika nicht. (www.flysaa.com)

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Die Straße am Kap der Guten Hoffnung: Mit dem Mietwagen durch Südafrika

Südafrika auf eigene Faust erleben. Einfach selbst bestimmen, wann, wie lange und wohin die Reise mit dem Mietwagen gehen soll. Diesen Luxus können sich die Gäste von ADAC Reisen mit dem Service „Go as you please“ ab sofort auch in Südafrika erfüllen. Ob Highlights wie die Kapregion, die Gartenroute oder den Krüger Nationalpark entdecken oder quer durchs Land reisen – die Wunschroute ist frei wählbar.

Über 190 Hotels, Lodges und Camps verschiedener Preisstufen und interessante Ausflugsprogramme stehen in mehr als 100 Orten und Wildreservaten für die flexible Tourenplanung mit dem Mietwagen zur Auswahl. Das Reisedatum sowie Start- und Endpunkt sind frei wählbar. Einzige Bedingung: Die Reise muss sich über mindestens zehn zusammenhängende Nächte erstrecken. Fachmännische Unterstützung bei der Planung finden die Gäste in allen Reisebüros mit ADAC Reisen-Programmen, die in wenigen Schritten online die individuell gewünschte Route zusammenstellen können. In einem Online-Reservierungssystem für „Go as you please“ werden die einzelnen Städte mit den verschiedenen Hotels am jeweiligen Standort angezeigt und können mit einem Klick zu der Reise hinzugefügt werden. Eine Karte zeigt die jeweiligen Distanzen zwischen den Stationen in Kilometern sowie die Streckenführung an, um den optimalen Reiseverlauf zu planen. Nach der abgeschlossenen Reiseplanung erhalten die Kunden von ADAC Reisen einige Wochen vor Reisebeginn ein maßgeschneidertes, detailliertes Fahrerhandbuch mit Kartenmaterial.

[contentblock id=26 img=html_left.png]Preisbeispiel (ADAC Reisen Katalog „Australien Neuseeland Südliches Afrika“ Winter 2012/2013):

„Go as you please in Südafrika“, 10 Übernachtungen/DZ/Frühstück in Hotels & Lodges der Kategorie AA, ausführliche Reiseunterlagen und Kartenmaterial, ab 180 EUR pro Person.
Mietwagen zur Tour: 10 Tage Thrifty Mietwagen Kat. P, All Inclusive, ab 210 EUR pro Fahrzeug.

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